Die Welt im Umbruch nur eine Floskel?


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Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Jede Entwicklung hat ihre Zeit

Wobei bereits beim Wörtchen Zeit durchaus weitere Fragen auftauchen, sie relativiert sich in dem Augenblick, wo wir beginnen, sie einzugrenzen, abzustecken, festzumachen, von welchem Zeitraum denn die Rede sein möge. Angesichts einer rasanten technischen Entwicklung bleiben etliche Menschen auf der Strecke, können mitnichten mithalten, werden abgehängt, stehen außen vor, an den Rand der Gesellschaft gedrängt.

Wobei die Gesellschaft selbst kaum bis gar nicht vergleichbar zu sein scheint mit früheren Epochen. Setzen Sie mal einen Menschen aus dem Mittelalter in eine Straßenbahn, lassen diesen nach harter Feldarbeit auf einem Fensterplatz sitzend erwachen. Der Schock würde ihm den Atem stocken lassen. Im umgekehrten Fall haben besonders jene richtige Probleme, aus wohlbehüteter PC-Welt sich mitten in der Wildnis zurechtzufinden so gänzlich ohne Behausung, Kühlschrank.

Erinnerungen an Robinson Crusoe erscheint manch einem dabei oder die filmische Variante mit Tom Hanks. Dabei versuchen uns nonstop Science-Fiction-Filme und -romane auf solche Umstände hinzuweisen, was denn geschehen würde, wenn Mensch seine Errungenschaften in naher Zukunft versucht auszuleben, apokalyptische Szenarien mit vorprogrammiert. Alles nur simple Phantasien, die mal wieder exemplarisch Mensch selbst als Bösewicht dastehen zu lassen, wo wir doch jederzeit die Möglichkeit hätten, in friedlicher Coexistzenz zusammenzuleben?!

Die Realität in der Gegenwart offenbart uns etwas anderes, wenn wir nur mal gen russischen Angriffskrieg in die Ukraine blicken. Wer hätte das gedacht, daß nach Zeiten des Mauerfalls, als der jüngst verstorbene Michail Gorbatschow endlich die Sowjetunion mit auflöste, der Kalte Krieg zu bröckeln begann, drei Jahrzehnte später dessen Nachfolger im Größenwahn sich mit der westlichen Welt anlegen würde, uns als Nazis per TV-Schelte beschimpfen läßt? Kaum jemand.

Vorhersagen sind gleichwohl ungewiß wie Wetterprognosen, der Teufel steckt im Detail ungeahnter Möglichkeiten, zumal die technische Entwicklung das Menschsein ohnehin erheblich erschwert. Ziehen wir die Künstliche Intelligenz (KI) hinzu, wird es wesentlich komplexer und wahrscheinlich gar radikaler. 2001: A Space Odyssey sollte wohl ein deutlicher Hinweis sein, inwiefern sich KI verselbständigen könnte.

Mit Blick zur Weltpolitik läßt sich schon sagen, daß es eher düster ausschaut trotz etlicher Bemühungen auf unterschiedlichen Ebenen, mögen Konferenzen und Beschlüsse gut und notwendig sein, bei kriegerischen Auseinandersetzungen obsiegt die nackte Gewalt, während manche Nation gern mitspielen möchte beim erneuten Wettrüsten, wer wohl  die besseren Atomwaffen besitzt oder gezielten Terror veranlaßt.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

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