Dürrezeiten verdeutlichen Wasserknappheit


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Bild von Avaphe auf Pixabay

Folgen des Klimawandels sollten uns ermahnen

Der Klimawandel zeigt weiterhin seine unabsehbaren Folgen, unter denen die Natur und die Menschheit selbst jetzt schon zu leiden haben. Nach den Sommern 2018 bis 2020 erleben wir just den vierten Dürresommer auch hierzulande. Die Vegetation sehnt sich nach Regen, der einfach ausbleibt, in manchen Regionen Deutschlands bereits ziemlich dramatisch lange.

Gleichzeitig zeigen uns gewisse Fehler, die wir immer noch zulassen, ohne entsprechend gezielt auf sie zu reagieren. Bei der Wasseraufbereitung stellen Medikamentenreste eine zunehmende Gefährdung dar, das hat sich seit Erscheinen dieses Artikels bis heute eben nicht geändert. Ein weiter so bedeutet für uns nichts Gutes.

Europas Wassernutzung auf dem Prüfstand

Natürlich gibt es Länder in Europa, die erheblich mehr gefährdet sind als Deutschland selbst, welches immer noch sich glücklich schätzen kann mit seinen Wasservorkommen. Das heißt aber keinesfalls, daß wir einfach durch maßloses Verhalten die Situation verkehrt einschätzen dürfen, zumal eben jene Trockenzeiten als warnendenr Hinweis uns zur Vorsicht ermahnen.

Die Bundesregierung will mehr Brunnen in Parks und Plätzen, wegen der Hitze, dadurch als „Basisbausteine“ zur Hitzevorsorge, wie Umweltministerin Steffi Lemke erklärt hat. Letztlich eine weise Entscheidung, die durchaus Sinn macht. Andererseits könnte man kritisch bemerken, daß gewisse Länder in Südeuropa gar nicht die Möglichkeit haben, auf solche Maßnahmen zurückzugreifen, weil ihnen schlichtweg das Geld fehlt zur kostenintensiven Trinkwasseraufbereitung. Neidgedanken, die eben auch dabei mitschwingen.

Gerade deshalb stehen Quantität und Qualität vor großen Herausforderungen bei der Wassernutzung in Europa, wie die Europäische Umweltagentur zum Besten gibt. Dabei spielt eine wesentliche Rolle, inwieweit unser Umgang mit dem Wasser in der Wirtschaft real nachhaltig sich gestaltet. Auch zeigt sich schnell, wie gefährlich fahrlässig die Wirtschaft selbst handelt, so daß der Wasserbedarf bei der Natur gar vernachläßigt wird zu deren Schaden, was am Ende explizit uns Menschen betrifft.

Bedeutet alleinig Effizienz als Schlüssel zur Zukunft der Wassernutzung?

Zu einem Großteil muß man davon ausgehen, wie im Artikel der EEA beschrieben wird. Allerdings erfordert dies parallel ein erhebliches Umdenken in der Praxis, da Mensch sich entsprechend leichtsinnig verhält. Müssen wir wirklich drei Mal täglich duschen? Mitnichten, weil dies ohnehin uns eher tatsächlich schadet, die Haut dadurch gar erkrankt. Autowäsche und Rasensprengen sind sowieso weit verpönt in Dürrezeiten.

Innerhalb Europas läßt sich von Nord nach Süd grob feststellen, je weiter südlich, desto höher die Wasserknappheit. Das ändert sich gar inzwischen, weil eben der Klimawandel erheblich schneller voranschreitet. Es bedarf somit eines gezielten Umdenkens, bevor die Wasserknappheit sich noch mehr beschleunigt.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Umwelt

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