Fröstelndes Geben


https://pixabay.com/de/photos/jungen-spielen-in-lake-see-d%c3%a4mmerung-3892079/

Bild von Mike Goad auf Pixabay

Keiner stand hinter dem Tor,
wenn ich den Ball hielt,
weder bei Sonnenschein,
schon gar nicht bei Regen,
kein Beifall, kein Bravo
war jemals zu hören.

Schrift kaum zu lesen,
kein Name, kein Ort,
das Papier durchnäßt
vom fließenden Leben,
um mich herum Badende,
die in den leichten Wellen
kurz der Schwerkraft entfliehen.

Außerhalb des Wassers
vermisse auch ich das Schweben,
zu schnell trocknet der Wind
meine Haut, meine Tränen.
Kein Beifall, kein Bravo,
die Zeilen von Unbekannt,
zerknitterndes Papier,
fröstelndes Geben.

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

Dieser Beitrag wurde unter Gedichte abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..