Ruß schwärzte die Nacht


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Bild von Hands off my tags! Michael Gaida auf Pixabay

Gerne hätte sie sich verlaufen,
am liebsten in einem Labyrinth,
aber sie kannte die Gegend,
nie zuvor war sie hier,
die anderen sagten,
das ist deine Heimat.

Sie suchte das Labyrinth,
den Weg ohne Ausweg,
um den Anfang zu finden
oder das Ende von irgendwas,
irgendwas Substanzielles,
das aus Heimat, Heimat macht.

Nächte rußten ihre Träume,
tagsüber schwemmte der Ruß
das Licht an ihr vorbei.
Irgendwann tauchte sie den Ruß
ins Licht und bestrich ihre Haut,
da leuchtete ihre Heimat auf.

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

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