Rauchverbot in Autos eine weitere gute Etappe


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Bild von Martin Büdenbender auf Pixabay

Passivrauchen wird immer noch unterschätzt

Welch lästige Sucht, das Rauchen, vor allem gesundheitsgefährdend für die direkt betroffene Unwelt, ob für Mensch oder Tier. Nach wie vor gibt es etliche, die so keinerlei Einsicht hegen, selbst unter Nichtrauchern währt eine Toleranz Rauchern gegenüber, die Bände spricht. Vor allem beweist sie eine Unkenntnis, die besonders all jenen nahegeht, die sich belästigt fühlen.

Inzwischen hat sich aber vieles gebessert, denken wir an die Nichtraucherschutzgesetze hierzulande. Seit 01. September 2007 im öffentlichen Nahverkehr, am Arbeitsplatz, in Dienstbehörden gilt das Rauchverbot. Gut so. Trotzdem plagt uns immer noch der tägliche Konflikt zwischen Nichtraucherschutz und Raucherinteressen. Von Einsicht selten eine Spur!

Bundestag soll jetzt entscheiden

Gespannt ist der Blick gen Deutschen Bundestag gerichtet, immerhin mag ein vorliegender Gesetzentwurf über das Rauchverbot in Autos anstehen, über den das Parlament entscheiden darf, falls es diesem überhaupt zustimmt. Schließlich gibt es bekanntlich auch bei den Abgeordneten welche, die jener Sucht nachgehen, wohl eher nicht auf dieses Vergnügen verzichten wollen.

Den Betroffenen in Fahrzeugen würde aber ein Bärendienst erwiesen werden, wenn man bedenkt, in welch kleinem Raum Passivraucher dem Qualm ausgesetzt sind. Hinzu kommt die berechtigte Überlegung, daß es unsinnig ist, in Gaststätten das Rauchen zu untersagen, aber in Autos zu rauchen. Mit Logik hat dies gar nichts zu tun, viel eher mit Ignoranz und einem Laissez-faire Rauchern gegenüber, ihnen diese Freiheit weiterhin zu gewähren!

Neujahrsvorsätze taugen nicht viel

Jedes Jahr dasselbe Trauerspiel all jener, die meinen, sie müßten nach Silvester zum Neuen Jahr mit dem Rauchen aufhören. In den allermeisten Fällen haut das nicht hin, wird schnell aus Vorsatz ein Rückfall, die Sucht obsiegt. Wer es ernsthaft will, hat durchaus Möglichkeiten, oftmals mittels Hilfsmitteln. Die Zahl derjenigen, die gänzlich ohne sie aufhört, liegt weit unter zehn Prozent.

Entscheidend dabei auch, wann man mit dem Rauchen begonnen hat und wie lang die Sucht vorliegt. Frauen sollen übrigens eine höhere Rückfallquote haben, wobei der Anteil weiblicher Raucher erheblich zunahm im Gegensatz zu früheren Zeiten. Gleich-berechtigung im negativen Sinn?! Inzwischen beobachtet man wieder eine Zunahme jugendlicher und kindlicher Raucher, wenigstens in den beginnenden Jahren des neuen Jahrtausends konnte man einen Rückgang feststellen, als Ergebnis folgten die Nichtraucherschutzgesetze.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gesellschaft

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