Nach einem Jahr Joe Biden


Faschismus und Rassismus lauern an jeder Ecke

Wer noch keine grauen Haare hat, spätestens nach einem Jahr US-Präsidentschaft mit dem Hoffnungsträger Joe Biden mögen sie sichtbar in die Zukunft weisen. Von anfänglichem Optimismus mag dabei wenig bis gar nichts übriggeblieben sein.

That’s fine, mag jener Ex-Präsident, der weiterhin behauptet, ihm sei die Wahl gestohlen worden, hämisch grinsend in jede Kamera kundtun. Solche Zeichen lassen aufhorchen und etliche verblassen. Eine Negativmeldung jagt die andere, ein Indiz dafür, daß die Demokraten sich eher darauf einstellen sollten,  ein harsches Comeback der Republikaner bevorsteht, allen voran mit jenem Donald Trump, der mehr als exemplarisch verdeutlicht, wie simpel Rassismus und Faschismus sich entfalten dürfen.

Bidens Umfragewerte nur noch bei knapp 42 Prozent

Wenn man bedenkt, daß The Donald nur drei Prozentpunkte weniger vorweisen konnte nach einem Jahr Präsidentschaft, muß man sich schon wundern, warum Joe Biden dermaßen wenig Sympathie von den Amis erhält. Woran liegt das?

Da kommen manche Ereignisse zusammen. Der mißglückt überstürzte Rückzug aus Afghanistan, die Corona-Pandemie, der Widerstand in den Reihen der Demokraten gegen das Sozial- und Klimaschutzpaket, die nicht fruchtenden Versuche, sich mit Russland und China wenigstens zu arrangieren, die zu hohe Inflationsrate von sieben Prozent trotz niedriger Arbeitslosenquote (3,9%). Natürlich stünde es mit einem Donald Trump keineswegs besser!

Diese USA brauchen ihre Zeit trotz vehementer Umwälzungen

Aber genau darin verbirgt sich das Hauptproblem. Die Zeit eilt mehr denn je! Der Klimawandel stellt keine Fragen, sondern geschieht jetzt und direkt. Er hat keine Empathie für jenes untragbare Rassismusproblem in den USA, zumal die Amis viel zu lang es zugelassen haben trotz etlicher Mahnungen, endlich jene Last zu ändern. Das rächt sich erst recht mit jenem blonden Narzißten Donald Trump, der jede Chance nutzen wird, wiedergewählt zu werden.

Solange die Demokraten dermaßen uneinig sich verhalten, haben die Republikaner ein leichtes Spiel, ihre Macht schnellstmöglich zurückzuerlangen. Dabei kommt ihnen auch zugute, daß europaweit rechtsradikale Tendenzen einen gewissen Aufwind haben. Von Zufall kann hierbei so gar keine Rede sein, sondern vielmehr von gezielten Vorbereitungen, ein Zurück in Zeiten, die wir als überwunden glaubten. Alle Demokraten sind weltweit aufgerufen, äußerst wachsam entgegenzuwirken.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Politik

Dieser Beitrag wurde unter Politik abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.