Schicksal selbstverschuldet


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Bild von monikasmigielska auf Pixabay

Darf man…
Gestatten,
Armut,
ich komme nie ungelegen,
bin (quasi) gottgegeben,
stets selbstverschuldet,
weil Schicksal mich duldet.

Sie schob das Fahrrad
durch den Wald,
Reifenabdruckslalom
zwischen den Bäumen,
Äste die Strecke säumen,
ihr Bruch selbstverschuldet,
weil Schicksal dies duldet.

Der Wald Besitz des Grafen,
Herrscher über Wohl
oder Verderben,
Durchsetzungsfähigkeit
gleich Verantwortlichkeit,
Schwäche selbstverschuldet,
weil Schicksal das duldet.

Sie liebt die Natur,
den Reichtum der Arten,
ihr Blick reicht bis zu den Alpen,
Gewohnheitsrecht
keine Veränderung anfecht,
kein Organismus dies duldet,
des Menschen Schicksal selbstverschuldet.

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

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