Schluss mit Einflüssen wider gesunden Menschenverstand


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Wikimedia Commons CC BY 2.0

Novak Đoković mit Sicherheit kein Jesus

Doch manche Gesellen können es einfach nicht lassen, ihr Ego auf die Spitze zu treiben. Sie seien der Mittelpunkt des Geschehens, besonders wenn alle Augen auf sie gerichtet wie Novak Đoković, die Nummer Eins im Herren-Tennis. Sein Pech, daß Australien hartnäckig und völlig zurecht dessen Teilnahme an den Australien Open verweigert, weil der werte Herr sich nicht impfen lassen will.

Wie ein trotziges Kind hält er dagegen, zieht gar vor Gericht. Die australische Regierung kontert entschieden mit deutlichen Worten. Trotz eventuellem Gerichtsentscheid zu dessen Gunsten schließt sie eine erneute Festsetzung nicht aus, denn Ausnahmegenehmigung hin oder her, es liege am Ermessen der Regierung, wie sie sich verhalten möge. Gut so, das ist mal eine Konsequenz wie wir sie an anderen Stellen missen.

Prominenz die rote Karte zeigen

Das stellt jene politische Haltung in Australien dar. Ein deutliches Beispiel wie Politik reagieren kann und vor allem sollte. Das würden sich etliche auch hierzulande wünschen. Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut, aber mitnichten zu Lasten der Solidargemeinschaft, die nicht im Geringsten daran interessiert sein kann, unser Leben zu gefährden, insofern sich an den Maßnahmen aktiv beteiligt, dem Coronavirus zu totzen. Mit Impfweigerung und Sinnlosspaziergängen mit hohem Gewaltpotenzial ist es nicht getan.

Im Gegenteil, dies bedeutet letztlich eine willkommene Gelegenheit für rechtsextreme Wesen, die alles dransetzen, jene Coronaleugner für ihre Zwecke zu benutzen. Novak Đokovićs Vater vergleicht seinen Sohn mit Jesus, göttliche Verkörperung ob dessen Tennisbegabung. Welch protzige Übertreibung, die fern jedweder Realität. Ein Kult, den wir schon lange überwunden haben, außer man beobachtet jene Sektiererei, die just in Krisen wie der Corona-Pandemie wieder einen gewissen Zulauf erhält, weil manch Orientierungslose sich Halt versprechen in solchen Gemeinschaften.

Baden-Württembergs Innenminister hat deutliche Worte

Die man durchaus auch von der neuen Bundesregierung fordern darf. „So fängt Terror an“, verkündet Thomas Strobl, der Innenminister von Baden-Württemberg. Und zwar im Zusammenhang der Querdenker, Rechtsextremisten oder Reichsbürger, die gern mitmarschieren bei den sogenannten Spaziergängen gegen die Corona-Maßnahmen. Es müsse gegen deren Radikalisierung entschiedener vorgegangen werden.

Endlich wird mal das ausgesprochen, was schon lange ansteht. Jetzt müssen halt den Worten Taten folgen. Die australische Regierung hat es gezeigt, in anderen europäischen Ländern werden Corona-Maßnahmen härter durchgesetzt als hierzulande. Die Forderung an die neue Bundesregierung verbleibt, wollen wir hoffen, daß sie ihr zögerliches Verhalten endlich ändert.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

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Eine Antwort zu Schluss mit Einflüssen wider gesunden Menschenverstand

  1. Arno von Rosen schreibt:

    Bis jetzt gefällt mir die Reaktion der Australischen Regierung. Hoffen wir mal, dass es nicht wie so oft einen Promibonus gibt!

    Gefällt 1 Person

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