EU-Taxonomie ein großer Bluff


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Bild von Ralph Lindner auf Pixabay

Ursula von der Leyens Vorstoß ein Desaster

Der deutsche Ausstieg aus der AKW-Ära war vollkommen folgerichtig und allerhöchste Zeit nach der Fukushima-Katastrophe. Insofern hatte Angela Merkel richtig entschieden, obwohl in eigenen Reihen weiterhin Widerstand aufkeimte. Exakt jene Ewiggestrigen scheinen immer noch nicht überwunden zu haben, dieser gefährlichen Technologie den Rücken zu kehren.

Allen voran, wen wundert’s, die Albrecht-Tochter Ursula von der Leyen, die ohnehin stets in verkehrten Reihen steht. Ein Paradebeispiel wie ungehemmt und ungebremst die Folgen der Hannover-Connection greift. Nunmehr hat sie die Katze aus dem Sack gelassen, der Green-Deal als Hinterhofbasar, eine Bauchlandung nach Brüsseler Art. Vorhersehbar und dennoch ein äußerst tragischer Vorstoß.

Einstufung als Nachhaltige Technologie eine einzige Farce

Vor allem aber ein Signal mit verheerender Wirkung. Schließlich gibt es genügend Länder in der EU, die keine Einsicht zeigen, den deutschen Atomausstieg negieren. Statt die Gefährlichkeit jener Technik endlich als das zu akzeptieren, was sie ist, wird einfach jener Etikettenschwindel durchgeboxt. Von der Leyen und ihrer EU-Kommission darf und muß man unterstellen, es mit dem Klimawandel nicht ernst zu nehmen!

Obwohl Macron anfangs Merkel folgen wollte, schwenkt dieser jetzt wieder zurück. Frankreich bleibt somit ein gefährlicher Nachbar in Bezug auf jene fragwürdige Energiegewinnung. Die Polen zieht einfach mit, um auf diese Weise ihren Kohleausstieg zu rechtfertigen. Obwohl keine sicheren Erkenntnisse vorhanden sind, wie denn der anfallende Atommüll entsorgt werden soll, setzt die EU-Kommission auf jene Entscheidung.

Luise Neubauers Forderung unbedingt folgerichtig

Durchaus absehbar und selbstverständlich fordert jetzt Luise Neubauer, die Regierung solle die EU-Pläne zur Atomkraft ablehnen. Vizekanzler Robert Habeck hält das Vorhaben der EU für den falschen Weg, wie er zum Jahreswechsel bemerkte. Ende des Jahres soll nicht nur der letzte Meiler vom Netz gehen, sondern obendrein im Idealfall bis 2030, wie es im Koalitionsvertrag beschlossen wurde, auch das letzte Kohlekraftwerk abgeschaltet werden.

Welch mutige Entscheidung seitens der Ampel-Koalition, die einmal mehr deutlich aufzeigt, wie ernst sie den Klimawandel nimmt. Dennoch hat Neubauer völlig recht mit ihrer Forderung, schließlich hat in der Vergangenheit schon oftmals Politik gezögert, ruderte gar zurück, wenn andere Mächte sich durchsetzten. Eine Rennaissance der Kernkraft wäre schlichtweg ein Rückschritt in längst überwundene Grabenkämpfe zumindest aus deutscher Sicht mit Folgen, die man sich besser nicht vorstellen mag. Bleibt zu hoffen, daß die jetzige Regierung tatsächlich die Energiewende umsetzt, erheblich mehr in den Ausbau von Windkraft und Solaranlagen investiert.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Politik

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