Aussichtslos oder Hoffnung auf andere Zeiten?


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Wir haben es jederzeit in der Hand

Sie haben uns über Jahrtausende eingeredet, wir müßten die Erde uns untertan machen. Und Mensch hielt sich daran, skrupellos, ohne jedwede Bedenken oder Hinterfragung. Zumindest seitens derjenigen, die davon profitierten, die Herrschenden, während das einfache Volk sich schlichtweg fügte, um zu überleben.

In jenem Kreislauf der Ausbeutung, wobei nicht einzig und allein dies Menschen betraf, sondern auch die Natur selbst, haben in all der Zeit etliche kluge Mitmenschen oftmals vor jenen grausamen Handlungen gewarnt, versucht, die Mißstände zu artikulieren, dadurch gerieten sie selbst in Lebensgefahr, wurden gar hingerichtet.

Doch Geist selbst läßt sich letztlich nicht zerstören, weil Gedanken schon immer frei waren, egal welche Herrschaftssysteme dies verhindern wollten. Da Mensch in seinem Erfindergeist sich nicht bremsen läßt. Dennoch muß die wichtigste Frage erlaubt und immer wieder gestellt werden: Was hat Mensch dazu bewogen, all jene zerstörerischen Kräfte gewähren zu lassen? Obendrein sie nicht stoppen zu können? Das Böse hat das letzte Wort?

Mit Blick in die Gegenwart können wir nur sorgenvoll in die Zukunft blicken, zumal trotz all unseres Fortschritts wir nach wie vor Gewalt in all ihren Formen und brutalen Facetten zulassen. Mag ein Weltethikrat dies etwa aufhalten? Wenn es ihn real gäbe, spricht nichts dagegen, wie längst in etlichen Science-Fiction-Filmen zu sehen ist. Aber davon sind wir weit entfernt, zumal immer noch eine Großmacht die andere belauert. Statt aus der Geschichte die richtigen Lehren zu ziehen, scheitern wir an solch einfachen Möglichkeiten.

Mensch etwa dazu verdammt, am Ende sich und alles Leben auf Mutter Erde auszulöschen? Das sollte man nicht ausschließen, obendrein könnte auch ein riesiger Komet oder Asteroid auf die Erde knallen, der gar noch größeren Schaden anrichtet wie der vor 66 Millionen Jahren im Norden der mexikanischen Halbinsel Yucatan, dessen Einschlagkrater 180 km betrug. Gewisse Filme meinen, sie könnten solche Ereignisse entschärfen mittels Sprengung von Atomraketen auf solch Himmelskörpern, bevor sie auf die Erde treffen, um zersplittert maximal kleine Einschläge zu verursachen. Ob dies funktioniert, bleibt mal dahingestellt.

Was aber bestimmt fruchten mag, die Erkenntnis vom friedlichen Sein untereinander und mit der Natur. Die Erde bietet uns alles, wenn wir sie weise und behutsam nutzen, statt uns selbst zerstörerisch zu verhalten. Dabei bedarf es allerdings der gezielten Umsetzung, die stets am Machtgehabe einiger weniger scheitert. Solange wir jenes Übel dulden, ändert sich nichts, verbleibt dieser Zustand der Aggression. Folglich, worauf warten wir noch?

Ändern wir alle unsere Lebensweise hin zum Frieden. Das bringt tatsächlich Freiheit, Solidarität und Nächstenliebe, ohne daß jemand sich über einen anderen erhebt. Religionen haben versucht, dies umzusetzen genauso wie viele Philosophien. Wir können es benennen, wie wir wollen, im Grunde entspricht dies den Geboten und kosmischen Gesetzen. Wenden wir sie wirklich an, ohne Hintertürchen.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

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