Träume sind Tropfen im Wasser


https://pixabay.com/de/photos/schwarm-fische-meeresbewohner-1656503/

Bild von joakant auf Pixabay

Am liebsten fing sie die kleinen Fische,
die silbrigen, die in allen Farben glänzen,
sie weiß nicht, wann sie das erste Mal träumte,
und ob diese Träume einer Wahrheit entsprangen,
die kleinen Fische gleiten ihr aus den Händen.

Fang mich doch, eins, zwei, drei, hieß das Spiel,
das Wasser schäumte von dem wuseligen Treiben,
dabei hielt sie ihre Hände im Becken ganz ruhig,
liebte das weiche zarte Streicheln der Schuppen,
wenn die Fische zwischen ihren Fingern schwammen.

Träume verdunsten auf der Anlegestelle des Hafens,
während sie auf das Schiff warten oder es betreten,
sie lösen sich auf, manche haben Glück, tropfen zurück
in die Weite des Wassers zu den reflektierenden Splittern
von Licht und Dunkelheit durchfluteten Sequenzen.

Die kleinen silbrig glänzenden in den Farben
des Regenbogens schimmernden Fische
verwandeln sich gerne in winzige Härchen,
wenn die Wahrheit die Träume schwimmen läßt,
das Kind lacht, die Flaumhärchen kitzeln sie.

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

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