Schwere auf meinen Lippen


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Bild von StockSnap auf Pixabay

Gedanken tauchen gleitend durch das Zimmer,
in Zeitlupe springen sie mit Köpfer ins Meer,
tausende Leiber kehren niemals zurück,
das Wasser ertränkt der Menschen Identität.

Auf schwimmenden Dörfern grölen sie laut
zum hektischen Treiben, der Animateur sie scheucht,
keine Eigeninitiative verbleibt in ihren Köpfen,
Leiber reagieren auf Kommando, willenlos betäubt.

Ich weine viele Tropfen der aufspritzenden Fontänen
in die Fahrspur der sich verlierenden Bespaßten,
salzige Tränen sammeln sich auf meinen Lippen,
die Schwere der Vergnügungsschiffe drücken sie schmal.

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

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