Ernährung: Unsere Gesundheit steht auf dem Spiel


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Wenn der Königsweg viele verunsichert

Unsere tägliche Nahrungsaufnahme hat einen enormen Stellenwert, weil ohne Essen und Trinken das Leben über kurz oder lang ein jähes Ende findet. Den Hungertod erleiden nach wie vor sehr viele Menschen, um dies an dieser Stelle auch kurz zu betonen, trotz des wichtigen Themas jene in sofern nicht im Geringsten sich fragen, was denn gesund sei oder nicht. Der Überlebenstrieb nimmt, was er bekommt.

Natürlich könnte man daher das Thema sofort ruhenlassen, wenn der Ernst der Lage nicht dermaßen frapant vorhanden wäre. Der alte Satz hat nach wie vor unbedingte Gültigkeit: Der Mensch ist, was er ißt. Nur was genau mag für den einen gut sein, dem anderen eher nicht, sollte jeder im günstigsten Falle für sich herausfinden. In Wirklichkeit steht bei der täglichen Ernährung unsere Gesundheit auf dem Spiel, wobei genau deshalb der Königsweg viele verunsichert.

Flut von Fachbüchern und Ratgebern – Lebensmittelindustrie diktiert Verbrauchern

Es streiten sich vortrefflich Fleischesser und Veganer, Ärzte und Heilpraktiker, Ernährungsberater und vor allem eine Lebensmittelindustrie, deren Anliegen in erster Linie nur ein Ziel verfolgt: den Umsatz zu steigern. In diesem Strudel beherzter Meinungsfronten vermag der ahnungslose, vorsichtig Fragende erst recht eine Flut von Fachbüchern und Ratgebern vorfinden, sie nützen ihm nicht wirklich etwas, weil oftmals gar Widersprüche jedwede Logik aushebeln.

Das kann dann unter Umständen sogar soweit gehen, daß eine gesunde Ernährung als ein Indiz für eine Eßstörung gewertet wird! Nanu, eine inzwischen an Fastfood und miesen Essen gewohnte große Masse erhebt sich über all jene, die weiterhin ein Augenmerk auf eine ausgewogene, gesunde Ernährung legen? Wobei sofort die Frage im Raum steht: Wer bestimmt, was gute Ernährung sei und eben keine? Ginge es nach den Vorstellungen einer Lebensmittelindustrie, diktiert sie dem Verbraucher, welche Produkte er konsumieren mag.

Faktisch geschieht dies mit freundlicher Unterstützung einer oftmals sehr aggressiv gezielten Werbung, die keinerlei Rücksicht auf die Gesundheit nimmt, sogar nicht davor zurücksschreckt, krankmachende Stoffe den Menschen ins Essen zu mogeln. Ganz besonders die zarte Versuchung des allgegenwärtigen Zuckers.

Dreieinigkeit zwischen Lebensmittel- und Pharmaindustrie sowie Ärzten

Daß dadurch alljährlich Millionen von Menschen mittel- und langfristig an den Folgen einer falschen Ernährung erkranken oder gar sterben, interessiert wohl nicht so ganz. Eine nahtlos agierende Ärzteschaft und Pharmalobby stehen selbstverständlich ohnehin bereit, den Dienst am Menschen zu vollrichten. Um es sehr deutlich zu betonen: Manchmal möchte man schon nicht nur vermuten, daß Lebensmittel- und Pharmaindustrie sowie Ärzte Hand in Hand zusammenarbeiten, zumindest wirken, um profitabel beim Dienst am Menschen sich vorzüglich zu bereichern.

Drum muß man all jene bestärken, die andere Wege der Ernährung suchen, nicht alles blindlings glauben, was die Lebensmittelbranche ihren Kunden zumutet, sondern kritisch hinterfragen.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gesundheit

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