Seelenflüsse


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Bild von Squirrel_photos auf Pixabay

Oft nur so, ich meine,
zu verspüren, ich weine,
Wasser stetig fällt,
trübt die Fenster zur Welt,
ein verschwommenes Licht,
nebeldurchwirkte Sicht.

Rinnsale sich bilden,
Ufer neu zu ergründen,
erkenne Landschaften,
an denen Tränen haften,
Tränen aus vielen Jahren
meine Gefühle dort bewahren.

Sumpfiges Gelände,
Empfindungen ohne Ende,
Felder bedeckt mit Blüten,
Freude zu behüten,
Inseln in tosenden Wellen,
an denen Ängste zerschellen.

Vom Mond beschienene Seen,
sanfte Winde darüberweh’n,
ausgetrocknetes Gewässerbett
Sand in meine Augen weht,
Glück und Trauer finden Plätze,
Seelenflüsse, Orte, die ich schätze.

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

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