FFF mit Greta kurz vor der BTW in Berlin


And The Winner Is The Climate Crises

Jetzt am nächsten Freitag findet er statt, der zweite diesjährige globale Klimastreik. Am 19. März  gab es den ersten unter dem Motto „allefür1komma5“, mit über 1.000 Kundgebungen in 50 Ländern. Das soll im Herbst zunehmen mit mehr als 1.100 Aktionen in 78 Ländern.

Was mit dem ersten globalen Klimastreik per Titel Global Climate Strike For Future am 15. März 2019 seinen Beginn hatte mit über 2.000 Protesten in 125 Staaten, findet nicht zufällig nunmehr mit dem 8. globalen Klimastreik zwei Tage vor der Bundestagswahl statt.

Deutschlands Politik sei vollkommen unzureichend

Betont Greta Thunberg, die ganz gezielt mit dabei sein wird in Berlin. „Wir werden immer noch politisch betrogen“, so der Titel des Artikels im Tagesspiegel. Es würde ihr nicht darum gehen, daß die „richtige Partei gewählt werde, die Menschen zur Wahl gehen und für die Option stimmen, die sie für die Beste halten – oder die am wenigsten schlechte, wie auch immer.“ Ob das Zitat tatsächlich stimmt, bleibt mal dahingestellt, schließlich sollte längst deutlich sein, welche Parteien die Klimakrise eben nicht ernst genug nehmen!

Gretas Hauptkritikpunkt verbleibt in dem viel zu späten Ausstieg zur Kohleverbrennung Deutschlands erst im Jahr 2038. Das 1,5-Grad-Ziel des Pariser Abkommens würden fast alle Staaten verfehlen! Einzig positiver Lichtblick sei der enorme Sinneswandel nahezu aller Parteien, zumindest die Ernsthaftigkeit des Klimawandels parteipolitisch zu bestätigen, äußerte sich Luisa Neubauer, vor zwei Jahren sei dies noch kaum geschehen.

Jede Menge deutliche Indizien – was geschieht nach der BTW?

Inzwischen kann niemand bestreiten, daß die Klimakrise die größte Bedrohung der Menschheit ist. Dennoch hält viel Tamtam ums Klima ohne Sinn und Verstand an. Man kann dies besonders bei den Wahlkampfveranstaltungen gewisser Parteien wie der CDU/CSU, der FDP oder bei den Nazis beobachten. Hilf- bis geistlose Gesten der Ahnungslosigkeit bis hin zu einer Arroganz, die kaum noch zu toppen ist, dabei Mutter Erde und Menschenleben gefährdet.

Es scheint wohl nicht auszureichen, was bisherig geschehen, hierzulande muß mit mehr Starkregen gerechnet werden, „Wenn es regnet, dann so richtig“, beschreibt der Spiegel. Eine Bestätigung dessen, was wir vor drei Jahren titulierten.

Verbleibt die Hoffnung, daß die Wähler sich dessen bewußt sind, welchen Parteien sie jetzt trauen sollten.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Proteste und Widerstände

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