Parteiengerangel


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Bild von Steffen Wahl auf Pixabay

Wir wollen keine Kirche im Dorf lassen,
überhaupt nichts verpassen,
viel eher ungebremst prassen,
rasen auf allen Straßen,
es zählen nur die oberen Klassen,
wir dulden selbst einen Maaßen,
im Schrank sind kaum noch Tassen.

Es zählt soziale Gerechtigkeit,
ein Politikwechsel ist längst bereit,
zuvor waren wir begrenzt zu zweit,
für manche gefühlt eine Ewigkeit,
doch die Menschen sind es längst leid,
es wird allerhöchste Zeit
für einen unverkennbar neuen Hype.

Mutter Erde umgeben von Grün,
vieles haben wir, aber keinen Spleen,
so manch Idee erscheint vielleicht kühn,
es gilt aber ernsthaftes Bemühen,
auch Hoffnung überall versprühen,
in Diskussionen für Standpunkte glühen,
nicht vor Konservativen knien.

Verschrien als ewiggestrig linke Socken
möchten wir dennoch mal andocken,
bloß nicht mit falschen Versprechen locken,
ein gewaltig herausfordernder Brocken,
unlösbar mit passivem Herumhocken,
vorbei jenes chaotische Abzocken,
es gilt, Nazis und Mächte zu blocken.

Hochstaplerisch erkennbares Prahlen,
das zeichnet sie aus, die Liberalen,
mit ihnen seien vorbei allerlei Qualen,
auf, auf, steigt mit ihnen in die Pedalen,
was interessieren schon Prognosezahlen,
sie stellen sich mutig den Wahlen,
um im Lichte gelb-blau zu strahlen.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gedichte

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