Steckbriefe zum Mordaufruf sofort entfernen


In Sachsen dürfen Neonazis fast alles

Warum verwundert das Verhalten der Zwickauer Staatsanwaltschaft nicht, die mit lapidarer, gar menschenverachtender Begründung ihr eigenes Fehlverhalten rechtfertigen?! Weil in Sachsen ohnehin die Uhren ganz anders ticken, in anderen Bundesländern der ehemaligen DDR übrigens gleichwohl ähnlich. Warum darf ein Mordaufruf auf Wahlplakaten stehen? So der Titel der Kolumne von Nicole Diekmann, die völlig zurecht sich wundert, daß Haß und dessen Auswüche unverblümt geduldet werden.

Gleichwohl bedarf es keiner weiteren Silbe, welch tröge Machenschaften die verschiedenen Nazi-Verbände eint. In der Summe setzen sie ihre bösartigen Ziele durch, die nur einem längst bekannten Zweck dienen. Im Ergebnis zu vieler Duldung einsehbar im Deutschen Bundestag. Dies gilt es, mit Nachdruck zu verhindern.

Wer Rechtsradikalismus zuläßt, darf sich über dessen Terror nicht wundern

Das wiederum spiegelt sich in weiten Teilen der Gesellschaft, jene Duldung, jenes Wegducken und jenem Nicht-wahrhaben-Wollen, daß auch der Antisemitismus hierzulande rapide zunimmt. Das gehört unbedingt mit erwähnt, eben weil „der Vogelschiß der Geschichte“, wie Alexander Gauland diese verharmlosend kommentierte, dazu führte, den Holocaust mitten in Europa in Deutschland zuzulassen!

Denken wir mal zurück an die Leipzig-Silvesternacht 2019/2020, wo viele offene Fragen verbleiben, es rächt sich eben, daß Deutschland dem Rechtsextremismus zuviel Freiraum gewährt. Nichts Neues, könnte man einwenden. In der Praxis eine verheerende Wirkung, die bis in die Polizei- und Bundeswehrstrukturen hineinreicht oder gar beim Sicherheitspersonal des Deutschen Bundestages.

Mitverantwortliche Parteien sollten klarer Stellung beziehen

Das bleibt aus, selbst wenn ein Herr Laschet im Deutschen Bundestag die AfD rügt. In der Praxis verhält es sich ein wenig anders, wenn ein Querulant mit rechtsextremem Gedankengut gar bei einer Wahlkampfveranstaltung aufs Podium darf, um mit ihm zu diskutieren. Mit Nazis spricht man nicht. Punkt.

Damit scheint die Union ohnehin ein Problem zu haben, schließlich läßt Laschet Bosbach den Maaßen bespaßen. Vorbildfunktion gleich Null, Glaubwürdigkeit dahin. Das kostet Stimmen kurz vor der BTW, mit Blick gen Wahlprognosen ziemlich offensichtlich. Die Wähler entscheiden insofern nicht nur einen politischen Wechsel, sondern auch, ob jene rechte Mischpoke weiterhin ihr Unwesen ungestraft treiben darf.

Inzwischen hat Zwickau zwar reagiert, dennoch verbleibt die Vorgehensweise, das Laissez-faire den Nazis gegenüber, was in keiner Weise geduldet werden darf.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

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