Wehmut allerorten


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Bild von Alem Coksa auf Pixabay

Manch Randnotiz
ein schlechter Witz,
allzu viel Ehre
läuft ins Leere,
bloß keine Hast,
eh nichts verpaßt.

Zeit läuft davon,
eine Musik ohne Ton,
verlogene Versprechen
sich nunmehr rächen,
Mutter Erde stöhnt,
wurde zu oft verhöhnt.

Wer das Gute nicht sieht,
am Ende alles flieht,
die Gier hat’s vermasselt,
in Talkshows nett gequasselt,
Zerstörung allüberall
kurz vor dem großen Knall.

Lehnt euch mal zurück,
zumindest ein kleines Stück,
es ist niemals zu spät,
obwohl alles durcheinandergerät,
den Faden neu zu knüpfen,
Gedanken freudig hüpfen.

Wer den Tod vor Augen hat,
selbstgefällig, aber dennoch satt,
das Ziel verloren glaubt,
seiner inneren Kreativität beraubt,
dem sei am Ende alles egal.
Hatte er zuvor etwa eine Wahl?

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gedichte

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