Deutschland nach der Bundestagswahl


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Bild von Lubos Houska auf Pixabay

Mögliche Szenarien

Die Ära Merkel endet, mit ihrem Scheiden werden die politischen Karten neu gemischt. Wenigstens hat die Union so gar kein leichtes Spiel. Ohne die Grünen sitzt sie in der Opposition. Einzige Ausnahme, sie koaliert mit den Liberalen und den Nazis. The worst case!

Werfen wir einen Blick auf mögliche oder dramatische Regierungskoalitionen.

Rot-Rot-Grün

Wahrscheinliches Ergebnis. SPD mit 22 Prozent, die Grünen mit 18 Prozent, die Linken mit 7 Prozent. Eine 47-Prozent-Koalition. Alle müßten aufeinander zugehen mit erheblichen Kompromissen. Ein Olaf Scholz als Bundeskanzler zwischen den Fronten zweier Parteien, die in etlichen Punkten uneins sind. Grün befürwortet die Nato, die Linken nicht. Hartz IV, das ehemalige Werk von Rot-Grün, läßt Federn, die Betroffenen hätten wieder mehr Chancen an einer Teilhabe am Leben. Umweltpolitik und die Ansage, die Klimakrise nicht nur ernst zu nehmen, würde in Taten münden müssen, besonders FFF sei Dank!

Schwarz-Gelb-Grün

Um es dem Ländle gleichzutun, allerdings mit den Liberalen. Wahrscheinliches Ergebnis. Union mit 23 Prozent, die Grünen mit 18 Prozent, die Liberalen mit 11 Prozent. Eine 52-Prozent-Koalition. Dabei müßten die vier Parteien nicht nur aufeinander zugehen, die Grünen wichtige Ziele über Bord schmeißen, weil Schwarz-Gelb dies fordert. Das möchten viele sich besser nicht vorstellen, in den nächsten Landtagswahlen verlieren die Grünen dann an Zustimmung.

Schwarz-Rot-Gelb

Was einer 56-Prozent-Regierung entspräche. Wesentlich solider als mit den Grünen im Boot. Ein Herr Lindner Finanzminister, die Rente mit 70 wird ziemlich real, Klimakrise bleibt Randthema, Sozialabbau erhalten. Sozialdemokraten würden uns erneut verraten. Gab es schon, funktionierte etliche Male auch mit Frau Merkel. Da kann man ohne weiteres einen Armin Laschet als Bundeskanzler aushalten zum Nachteil der Bevölkerung, der Umwelt. Fazit: ein weiter so wie bisher.

Rot-Grün-Gelb

Wenn wir die möglichen Prognosen addieren, wäre dies eine 51-Prozent-Koalition. Ein etwas höheres Ergebnis als Rot-Rot-Grün, aber mit vielen Streitpunkten. Die kleine FDP wäre der Stein des Anstoßes. Eine liberale Politik gegen das Volk, das Klima außer acht lassend, verträgt sich mitnichten mit den Vorhaben der Sozialdemokraten und Grünen. Insofern zum Scheitern verurteilt, allerdings ein viertes mögliches Regierungsmodell.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Politik

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