Laschet läßt Bosbach den Maaßen bespaßen


https://pixabay.com/de/photos/erfurt-d%c3%a4mmerung-stadt-architektur-1982527/

Bild von Another_Simon auf Pixabay

Auch bei der Bundestagswahl kann er’s nicht lassen

Von einer Blamage sei die Rede, obwohl alles andere als eine Fehde. Schließlich liebäugeln die Christdemokraten schon länger mit dem Nazigarten. Bloß nicht länger warten, man braucht nach der Bundestagswahl vielleicht doch noch den ein oder anderen Koalitionskumpan, das weiß selbst der Spahn. Der Armin es dabei richten mag, falls folgt sein erster Kanzlertag.

Auf dem Weg dahin hat manch einer anderes im Sinn. Der Wolfgang will den Hans-Georg treffen. Etwas zum Nachäffen? Wer sich auf Nazis einläßt, feiert im Anschluß gar jedes Fest. Scheiß auf kritische Stimmen, die wird man später schon noch trimmen. Was früher in den dreißiger Jahren gelang, das Ziehen an einem faschistischen Strang, kann bald wieder gelten. Braunes Gedankengut stets Gewaltphantasien erhellten.

In Thüringen ticken die Uhren schon länger im Orchester der braunen Brut, im Osten regiert jene Mischung aus Ahnungslosigkeit und Wut. Wer meint, im Westen sei alles cool, Realitäten verneint, sitzt auf wackligem Stuhl. Corona ist eine gefähliche Seuche, Nazitum im Prinzip das Gleiche. Nur daß es etliche nicht wahrhaben wollen, die Maaßens und viele andere daher sich nicht davontrollen.

Nachtreten als kleine Rache gen Angela Merkel zum Selbstzweck? Das glaubt nur der dumme Jeck. Es gehört schon viel Bösartigkeit im Hirn, zu folgen dem verlorengeglaubten Faden per Zwirn. Wer meint, er könne Nazis stoppen, der verneint, daß die stets Demokraten verkloppen. Ob physisch oder ideologisch, einerlei, es stinkt gen Himmel der Fisch, Hauptsache Mensch sei nicht mehr frei.

Doppeltes Spiel in der Politik bedeutet viel Unglück, erfordert letztlich gewisses Geschick. Während auf den politischen Gegner wird eingedroschen, die braune Brut kommt erneut hervorgekrochen, um sich bösartig wichtigzutun. Sie wird nicht länger ruh’n, bis Macht nach dem Staate greift. Der Linke zurecht keift, manch einer in der Union fühlt sich eingeseift, die Sozen verlieren viele Stimmen, die Liberalen kann man locker trimmen, die Grünen am Ende überstimmen.

So der geplante Weg, wie schräg! Da braucht es so ’nen Hampelmann, der nichts anderes kann. Beispiele in der Geschichte gibt‘s wohl genüge, trotz fundiert platzierter Rüge. Kein Blick mehr zu den USA, was vor kurzem noch dort geschah. Hier machen gute Köpfe sich rar, alles klar?!

Mit einem Armin an der Spitze in diesem Land, janz schnell der Intellekt, der Weitblick kommt abhand. Hauptsache man läßt zu Kungelei mit braunen Gestalten, in deren Reihen jetzt Sektkorken knallten.

Wie war das noch mit der Demokratie, die sich irgendwann verlor? Passiert uns nie, man oft beschwor. Da braucht’s schon so nen Tor, weit offen für allerlei Geschmeiß. Ach, wie gut daß niemand weiß, am Ende hat der den Preis, der am besten sich verbiegen kann, nicht irgendwann, jetzt dürfen sie schon wieder ran. Oh man.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Satire

Dieser Beitrag wurde unter Satire abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.