Glyphosat-Verbot ausbleibt – Bundesrat knickt ein


Union hält nichts von Natur- und Umweltschutz

Wirklich verwundern kann dies letztendlich nicht, wer sich die politische Entwicklung der Union vergegenwärtigt. Stets folgt sie den Vorgaben des Wirtschaftsdiktats, welches rücksichtslos die Umwelt schädigt, den Naturschutz mißachtet. Insofern paßt jene Haltung zur Entscheidung der Union, das Bienen-Schutz-Gesetz zu kippen.

Ein bestätigendes Verhalten der Union, die ohnehin das politische Bündnis der Großen Koalition damit nicht nur gefährdet, sondern erst recht unterstreicht, daß spätestens nach der bevorstehenden Bundestagswahl damit Schluß sein muß. Darüberhinaus liegt es aber vor allem an den Wählern selbst, ob sie jene ignorante Haltung der christlichen Parteien dem Umwelt- und Naturschutz gegenüber weiterhin mittragen wollen.

Immer noch Glyphosat-Einsätze an der Tagesordnung

Und dies trotz gravierender Belastungen für die Natur, das Insektensterben dadurch mit Nachdruck zu fördern. Wer allen Ernstes immer noch an jener toxischen Chemiekeule festhält, macht sich an solchen Szenarien mitschuldig. Dabei konnte man noch im Sommer vor drei Jahren die dreiste Haltung der Chemielobby beobachten, das Glyphosat-Urteil beeindruckte Bayer-Tochter Monsanto keineswegs.

Jetzt erweist sich die Union im Bundesrat erneut als Steigbügelhalter jener Umweltverbrecher. Was nützen brisante Reden im Deutschen Bundestag, Gesetzesempfehlungen und -beschlüsse, wenn danach im Bundesrat die Bundesländer unter Union-Regierung sich sperren, um die Chemielobby erneut zu hofieren? Den Gewinnmargen. Insekten und somit Mensch selbst haben am Ende das Nachsehen.

Union bestätigt die Haltung der EU

Mit Blick zurück, was in den Jahren zuvor sich tatsächlich abgespielt hatte. Vor über fünf Jahren ignorierte das EU-Parlament die WHO-Einschätzung zur Gefährlichkeit von Glyphosat, trotz Krebsleiden wurde einer erneuten Zulassung dieses gefährlichen Unkrautvernichtungsmittels zugestimmt.

Ein gutes Jahr später, im Sommer 2017, wirbt die EU-Kommission mit einer Light-Anwendung von Glyphosat und dies trotz erheblicher Protestaktionen, somit weiterhin keine Bereitschaft oder gar Einsicht seitens verantwortlicher Politik.

Wollen wir tatsächlich weiterhin zuschauen, wie die Politik der Union die Gefahren von Glyphosat billigt, ein Unkrautvernichtungsmittel, welches die Entstehung von resistenten Super-Unkräutern eher fördert, in unser aller Hormonsystem eingreift, die Artenvielfalt nachhaltig zerstört, um nur mal diese drei wichtigen Punkte zu erwähnen?

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Politik

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Eine Antwort zu Glyphosat-Verbot ausbleibt – Bundesrat knickt ein

  1. Arno von Rosen schreibt:

    Das sind eben echte „Arschlöcher“ und wollen nach der Wahl gut unterkommen!

    Gefällt 2 Personen

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