Corona-Pandemie erhitzt Gemüter


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Mensch Leute, seid froh überlebt zu haben

Diese Zahl  sollte so manchen aufschrecken, – Corona-Leuger können sowieso nicht überzeugt werden, die bleiben schlichtweg außen vor -, in Indien sterben plötzlich immer mehr Menschen, es zählt inzwischen als zweites Land mehr als 20 Millionen Corona-Fälle. Und hierzulande wird über das Infektionsschutzgesetz lamentiert, die Liberalen wittern eine Verletzung des Grundrechts durch die verordnete Ausgangssperre, man zieht damit vors Bundesfassungsgericht.

Ansonsten haben einige keine anderen Probleme, Hauptsache sich vor der Bundestagswahl positionieren, das greifen jene Politiker gern auf, schließlich könnten sie dadurch Wähler mobilisieren, Unzufriedenheit scheint einen hohen Stellenwert zu haben. Mit Blick gen internationale Umfragen zum Corona-Krisenmanement werden solche Haltungen wohl bestätigt.  Verständnis für solch wachsenden Unmut möchte da real so gar nicht aufkommen.

Darf’s noch ein bisserl mehr oder weniger sein, bitt’schön?

Befinden wir uns hier etwa auf einem Basar, vor einer Wursttheke, wo die nette Verkäuferin ihre Kunden freundlich bedient, um die Ware möglichst angenehm feilzubieten? Eine derart unzufriedene Einstelung zur Corona-Pandemie läßt unbedingt zu wünschen übrig. Wie kommt’s? Muß man dies tatsächlich nachvollziehen können?

Haben da welche etwa das Leid um sie herum nicht mitbekommen? Immerhin verstarben hierzulande knapp 85.000 Menschen an den Folgen des Corona-Virus, etliche haben mit Long-Covid-Symptomen zu kämpfen. Trotz der endlich durchstartenden Impfungen auch hierzulande, müssen wir uns noch gedulden, bleibt die Gefahr der Ansteckung bestehen. Und dann solch Unmut?

Politik hinkt stets der Pandemie hinterher

Politiker sind auch nur Menschen, die mal Fehler machen können. Böse Zungen lasten ihnen solche Versäumnisse an, es hätte dadurch unnötig mehr Todesopfer gegeben. Eine gewagte Behauptung. Wir befinden uns aber mitnichten in Brasilien, wo ein Despot seinen Nazi-Phantasien freien Lauf läßt, anfangs gar Covid-19 leugnet. Das ist der Unterschied!

Insofern sollten all jene Kritiker mal die Kirche besser im Dorfe lassen. Vielmehr wäre eine anhaltende Solidarität angebracht, zum Schutz all derer, die weiterhin gefährdet sind. Es geht doch „nur“ noch um ein paar Monate, mit zunehmenden Impfungen verringern sich die Risiken dieser dramatischen Pandemie.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Meinung

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