Union im freien Fall bei neuester Umfrage


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Wikimedia Commons CC BY-SA 3.0

Bundestagswahlen stehen viel Turbolenzen bevor

Eigentlich keinesfall verwunderlich, zumal die Große Koalition schon länger ein Auslaufmodell darstellt. Während rechtskonservative Kräfte von einer linken Bundeskanzlerin schwafeln, linke Politiker weiterhin Frau Merkel und ihrem Kabinett etliche Fehlentscheidungen besonders im Kontext zur Aufrüstungspolitik bescheinigen, beschleunigt die Corona-Pandemie mit einer scheidenden Kanzlerin kurz vor dem Bundestagswahlkampf die politische Landschaft.

Laut Süddeutsche stürzt Union in Umfrage ab. Nichts Neues hierzulande, absehbar und durchaus folgerichtig. Sowohl ein Herr Merz als auch diese Werteunion haben ihr übriges dazu beigetragen, der Union eben keinen Bärendienst zu erweisen. Obendrein kann auch eine SPD kaum mehr punkten, die prognostizierten 15 Prozent laut Forschungsgruppe Wahlen vom 26. März sprechen Bände, wenn man obendrein bedenkt, daß immerhin jene AfD noch 12 Prozent erhalten würde. Schrecklich!

Vor allem die Grünen punkten erneut

Was schon länger absehbar ist, letzte Woche stellten wir die Frage in den Raum, ob denn Annalena Baerbock nächste Bundeskanzerlin sein könne. Dieses Szenarium rückt deutlich näher, schließlich würden die Grünen mit 23 Prozent die zweitstärkste Kraft im Lande jetzt sein. Da ist auf jeden Fall noch Luft nach oben, während die Union die ein oder andere Wählerstimme verlieren wird.

Bereits in den beiden neulichen Landtagswahlen erlitt die CDU erhebliche Stimmenverluste, was ebenso voausschaubar war. Wenigstens auf Länderebene büßten diese Nazis viele Wahlstimmen ein. Das läßt hoffen, daß auch auf Bundesebene mancher vielleicht ins Grübeln gerät.

Der Linken traut man wohl kaum noch über den Weg

Wobei eine Sahra Wagenknecht und diese unsägliche Plattform „Aufstehen!“ garantiert ihren Anteil daran hat, daß man den Linken keine Regierungsbeteiligung anvertrauen mag. Mit gerade mal 7 Prozent wäre sie das Schlußlicht, während die Liberalen wenigstens 9 Prozent an Wahlstimmen erhalten würden.

Falls dieser Trend anhält, und es schaut bisher sehr danach aus, dürfen wir uns auf einige Turbolenzen zur Bundestagswahl gefaßt machen, obendrein was mögliche Regierungsbündnisse anbelangt. Eine Große Koalition wie bisher darf man ausschließen.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Politik

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