Atomkraft keine Lösung gegen Klimawandel


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Warum solch alte Rezepte nicht funktionieren werden

Vor rund zehn Jahren wurde hierzulande die Atomkraft zu Grabe getragen, nach dem zweiten Super-GAU in Fukushima lenkte Bundeskanzlerin Angela Merkel schließlich ein, um jene politische Entscheidung zu beschließen. Eine folgerichtige Gesetzgebung, auch wenn der Ausstieg noch tatsächlich anhält, denken wir an die AKWs, die noch am Netz angeschlossen sind, an die ungelöste Frage eines Endlagers.

Doch tatsächlich gibt es etliche bereitstehende Hintertürchen, die Atomenergie eben nicht aufzugeben. Allen voran setzen die USA auf diese Energie, offensichtlich besonders im Kampf gegen den Klimawandel, es steht die Frage im Raum, ob Atomkraft eine Renaissance erlebt. Welch gefährliche Gratwanderung, zumal ein Bill Gates in Mini-Atomkraftwerke investiert. Keine gute Idee!

Energiewissenschaftler Dirk Uwe Sauer hat völlig Recht

Wie er im ntv-Artikel ausführt. Natürlich ist die Atomenergie durch, auch aus Sicht deutscher Kraftwerksbetreiber. Insofern darf man sich über alle anderen Länder nur noch wundern, die weiterhin auf jene riskante Technik setzen. Und dies trotz jener zwei extremen Unglücke in Tschernobyl und Fukushima. Selbst wenn manche Grünenpolitiker nach falscher Behauptung über Fukushima zurückrudern, bleibt diese Katastrophe bei vielen haften, ist die Gefahr, die von AKWs ausgehen kann, nicht wegzudenken.

Selbstverständlich gilt die Zukunft erneuerbarer Energien, da haben Atomkraftwerke so gar nichts verloren, auch wenn in manchen Köpfen diese Energiegewinnung weiterhin herumspukt. Das ist Schnee von gestern. Hätte die verantwortliche Politik von Beginn an AKW-Proteste wesentlich ernster genommen, würden wir uns weltweit eine Menge Leid ersparen, von den Folgeschäden und der anhaltenden Strahlenbelastung mal ganz zu schweigen.

Türkei und Russland ignorieren Gefahren vom AKW Akkuyu

Proteste interessieren jene beiden Despoten mitnichten. Hauptsache die türkische Lira, der russische Rubel rollt, schließlich kann man mittels AKW-Technik gut verdienen. Welch trügerische Einschätzung. Etwa ein zweites Fukushima im Süden der Türkei vorprogrammiert? Zieht man noch starke Erdbeben in jene Gegend mit ein, schließlich gab es in jüngster Vergangenheit bereits dort ein Erdbeben mit einer Magnitude von 6,5 auf der Richterskala, muß man sich über soviel Gleichgültigkeit unbedingt wundern.

Die beiden Staatsmänner agieren fleißig weiter trotz aller Warnungen, vor kurzem wurde die Grundsteinlegung für den 3. Reaktor von AKW Akkuyu beschlossen. Dabei betont Putin, es handle sich um ein umweltfreundliches Projekt. In Russland wird jedwede Kritik einfach ausgeblendet, weil nicht sein darf, was sein könnte.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Umwelt

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