Nach G20-Gipfel hängt Trump nur noch am Zipfel


Seines Golfspiels und Egotrips

Das Land der Storyteller führt sich weiterhin vor mit dem noch amtierenden Präsidenten, der die eigene Wahlschlappe keineswegs hinnehmen will. Entertainment hat wohl oberste Priorität, auch wenn es negativ belastet Wege der Entfaltung findet, Hauptsache viel Glamour, the show must go on. Ein politisches Desaster und somit ein tragisches Erbe, welches Joe Biden vorfindet, wenn er als rechtmäßiger Präsident ins Weiße Haus einkehrt.

Erneut rückt auch nach dieser 59. Wahl zum neuen US-Präsidenten das Wahlsystem der USA in den Fokus der Kritik, warum ausgerechnet jene große Wirtschaftsmacht ein dermaßen kompliziertes Wahlrecht immer noch ausübt, anstatt es endlich abzuschaffen. 1967 waren es bereits 58 Prozent, 14 Jahre später schon 75 Prozent der Wähler, die es ändern wollten. Bis heute scheitert eine Reform bzw. Abschaffung jenes Systems an den Republikanern, die Demokraten wären durchaus für direkte Volkswahlen.

Gar nichts prima beim Klima

Sturheit mit einer großen Portion Unwissenheit und Arroganz beflügelt nach wie vor diesen 45. US-Präsidenten, beim diesjährigen G20-Gipfel nennt er das Pariser Klimaschutzabkommen als »sehr unfair«. Statt wie die anderen Teilnehmer stärker zusammenzuarbeiten, beharrt Trump auf sein Statement, Ziel des Abkommens sei es, „die amerikanische Wirtschaft zu töten“. Dabei setzt er noch einen drauf, um vollmundig zu behaupten, in seiner Regierungsverantwortung hätten die USA sehr viel unternommen, um die Umwelt zu schützen. Das exakte Gegenteil trifft zu, mal wieder glänzt The Donald als „notorischer Lügner“.

Wir erinnern uns. Gerade mal zwei Jahre im Amt zog es Trump gezielt vor, mit Hilfe der EPA Obamas Umweltnormen zu kippen, der Klimawandelleugner hofiert Auto- und Ölkonzerne. Von Umweltschutz kann auch hierbei so gar keine Rede sein!

Trotzdem Aussichten im Amt zu bleiben?

Wer nicht verlieren kann, ersinnt alle Optionen, die ihm zur Verfügung stehen. Insbesondere jener cholerische Narzißt im Weißen Haus, der hierzulande gar „linke“ Sympathisanten hat, die meinen, er sei eher ein friedlicher Präsident.

Donald Trump, der Wahlfälscher, wie im Tagesspiegel beschrieben sich herausstellen könnte, daß am Ende der „ewige Golfspieler“ eventuell sein Ziel erreicht, doch noch im Amt zu bleiben. Natürlich nur mit Hilfe von US-Gerichten und anderen Institutionen, die allesamt mitmachen müßten. Zuviel Konjunktive, oder? Zumal im letzten Moment Trumps Ende eingeleitet wird, die Haltung der Verwaltungsbehörde GSA gleichwohl unklar bleibt. Wir gehen mal eher davon aus, daß Joe Biden mittags am 20. Januar 2021 die Geschicke dieser USA steuert.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

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