Pest und Cholera waren gestern


Heute wütet dieser Trump im Schwarzen Haus

Aus die Maus, hinaus mit dir, du Demokratie, wir schlachten dich wie Vieh, du blödes Getier! So denkt und handelt der blonde Dolle, druckst wie Bolle, ob er nicht noch schnell möglichst viele Gegner entlassen soll, das ist doch toll. Er wird nicht weichen, keinen Zoll, stakst über Leichen, wenn’s denn unbedingt so sein soll.

Das kannste dir nicht ausdenken, man möge sich dabei ablenken, den Hals verrenken oder die Realität entrückt uns wieder schenken. Die schreibt unverhohlen ihre eigenen Kapriolen, schaut derb nach Staatsstreich aus, verloren das Weiße Haus, jetzt lautet’s Schwarzes Haus!

Wo bleibt die Gerechtigkeit? Ist es bereits soweit, daß ein cholerischer Narzißt nach seinen eigenen Maßstäben mißt? Anderen nonstop Lügen auftischen, vollmundig im Trüben fischen, um im Oval Office zu zischen, er habe doch die Wahl gewonnen, selbst wenn tatsächlich ihm etliche Stimmen zerronnen. So handelt ein Faschist, der auf andere pisst. Das deckt sich mit dessen sexuellen Taten. Worauf noch warten?

Bis der Krug gefallen auf den Grund? Das wäre für viele ungesund. Opfer dabei vorgrammiert. Kriegerisch sei unter Trump nix passiert, manch linker Politiker lamentiert. So ungeniert wird gelogen und betrogen? Wer glättet jetzt noch die Wogen? Die sind längst auf zerstörerischen Kurs so kurz vor dem Sturz. Genau, da geht sie hin, die Demokratie. So gefährlich war’s in den Staaten noch nie.

Trumps Plan geht auf, das Land der Stars und Stripes gespalten zuhauf. Im Übrigen weltweit längst so gedacht, das wäre doch gelacht, wenn global sich Widerstand entfacht. Es soll nicht mehr human gehandelt werden, es zählen Herrschaften hoch auf Pferden, die ziehen durch ihren brutalen Ritt, wer nicht spurtet, kriegt nen Tritt. Igittigitt.

Laßt uns hoffen, das Janze sei nur ein böser Albtraum, morgen liegste in einer Wanne voller Blütenschaum, blickst zwar in unsichere Zeiten, weil das Virus uns genügend Sorgen wird bereiten, aber mit Joe Biden kannst du das Leben besser leiden. Mit jenem Trump wirste mindestens krank. Der lebt nach eigener Fasson, vergreift sich stets im Ton.

Pest und Cholera waren gestern wie zwei gefährliche Schwestern in Gesprächen am Lästern, doch mit Covid-19 wurde eine Tür aufgestoßen, es heißt stop mit Liebkosen. Das hilft jenem blonden Dollen, sein böses Sein allgegenwärtig nach außen zu tragen, niemand mehr zu fragen, ob das Land, die Welt seiner überdrüssig sein mag. Es rückt näher der Tag, wo eigentlich im Weißen Haus Joe Biden zum 46. Präsidenten vereidigt werden soll. Doch ob bis dahin noch herrscht der Trump’sche Groll, das werden wir schon bald wissen. Dann werden sie die Fahnen hissen. Hoffentlich nicht verbissen. Wir würden alle unsere Freiheit missen!

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Satire

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