USA kurz vor dem Zerfall?


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Bild von Pierre Blaché auf Pixabay

Mit einem Donald Trump nahezu alles möglich

And the winner is racism, the end of democracy! Das kann schon in der Nacht zum Mittwoch oder Tage danach auf die USA zukommen, weil The Donald so ziemlich alles dransetzt, jene Zustände zu ermöglichen. Kein Präsident hat bisher dermaßen polarisiert und jene Spaltung im Lande hervorgerufen wie Donald Trump, bei vollem Bewußtsein, empathie- und rücksichtslos ohnegleichen.

Hinzu gesellen sich weltweit zu beobachtender Faschismus und Terror, um erneut der Menschheit das Fürchten zu lehren, als ob es zuvor nicht schon genug Despoten gegeben hätte, um im Gedächtnis einer aufmerksamen Gesellschaft haften zu bleiben. Das sogenannte Volk lustwandelt lieber in eindeutiger Minderheit durch die Straßen wie hierzulande, um vollmundig zu brüllen, sie selbst sei das Volk. Und das, obwohl die Mehrheit das verneint, aber dabei lieber schweigt. Genau darin besteht der Fehler, die Duldung jener Haßparolen im Alltag.

Der „blonde Dolle“ mit der schrägen Tolle

Bilder bedürfen keiner weiteren Erklärung, Assoziationen erreichen stets ihr Ziel, einmal losgetreten, begeben sie sich auf ihre Reise, besonders ihrer gedanklichen. Doch worin besteht ihr Nutzen, wenn keine Konsequenz erfolgt?

Die Katze beißt sich bekanntlich in den Schwanz, wie auch diese Überschrift bei T-Online hergibt: Milizen hoffen auf den Bürgerkrieg, Trump hofft auf die Milizen, sprich, wir können es drehen und wenden wie wir wollen, es hat explizit einen heftig üblen Nachgeschmack. Da braut sich längst Bekanntes zusammen. Nur wahrhaben wollten das bisher manche wohl eher nicht.

Selbst wenn Joe Biden gewinnt, sind die Tücher mitnichten im Trocknen. Trump hat genügend Haß auf seine Seite ziehen können, der bei Belieben sich entladen darf, mit hoher Waffengewalt. Da hilft kaum ein FBI oder eine CIA, viel eher das Militär, welches noch die US-amerikanische Verfassung akzeptiert, vorausgesetzt, es ist nicht rassistisch-republikanisch unterwandert.

Bereits beschlossen?

Schaut man sich die möglichen Szenarien an, könnte man das tatsächlich vermuten. If This President Rules Twice gaben wir noch gegen Ende September zum Besten. Mit der inzwischen erst recht gesicherten frappanten Mehrheit des Supreme Courts im Rücken regiert es sich doch wesentlich entspannter, selbst bei dieser so wichtigen Wahl. Was scheren dabei Gesetze, wenn man die als Amtierender nonchalant umgehen kann.

Es schaut ziemlich düster aus nicht nur in den USA, sondern für die weltweiten Demokratien. Sollte das „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ in Bürgerkriegszustände sich verstricken, fühlen sich all die anderen Despoten und die, die es gestern schon sein wollten, aufgefordert, ihren Faschismus auszuleben.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

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