Demokratischer Westen im Klammergriff des Islamismus


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Religion im Fadenkreuz fanatischer Ignoranz

Den Staat und die Religion mit aller Entschiedenheit zu trennen, dem Glauben somit nicht gestatten, politisch sich einbringen zu dürfen, genau das haben sich etliche Demokratien des Westens auf ihre Fahnen geschrieben, ohne Umschweife und mit ganz besonderem Nachdruck.

Anstatt dies zu verinnerlichen und gar zu respektieren, verfallen in letzter Zeit immer mehr Staaten in jene alten Muster, um der Religion einen einflußreicheren Raum zu gönnen. Explizit in islamisch geprägten Staaten kann dies beobachtet werden. Kein Wunder, daß der französische Präsident Emmanuel Macron einen „aufgeklärten Islam“ fordert, eine „harte Hand“ gegen Ghettos.

Willkommene Gelegenheiten für Despoten

Die sich seit geraumer Zeit bieten, denken wir an Ungarn, Russland, Türkei, Brasilien oder gar an die USA, wo jener Donald Trump meint, er müsse die größte Wirtschaftsnation mit seiner Politik spalten. Daß Erdoğan die Türkei neu formt, überrascht nicht wirklich, bahnt sich bereits schon länger an. Obendrein bestätigt sein aggressiv kriegerischer Kurs dessen Option.

Der Sultan von Ankara hat wohl feuchte Träume von einem islamisch geführten Europa, wir dürfen allesamt nur hoffen, daß eine schöne neue Welt ohne Trump und Erdoğan bald Realität wird. Vielleicht mit der Abwahl des amtierenden US-Präsidenten und dem wirtschaftlichen Zerfall der Türkei, weil dem Despoten die Geldmittel ausgehen, bekanntlich ist ohne Moos eben nichts los.

Mohammed-Karikaturen weiterhin polarisierend

Da verstehen die fanatischen Hardliner so gar keinen Spaß, das kostete jüngst einem Lehrer in Frankreich auf grausame Art und Weise sein Leben. Ein Zurück in die Unfreiheit, dem Glauben gefälligst gehorsam zu dienen. Wer Mohammed kritisiert, hat sich zu hüten, Frankreich mahnt Bürger im Ausland zur Vorsicht.

Die Menschen in den westlichen Demokratien täten sehr gut daran, sich solch brutales Vorgehen eben nicht mehr gefallen zu lassen. Eines hat uns doch allesamt die Geschichte gelehrt, wer Diktatoren und Terroristen nachgibt, zieht immer den Kürzeren. Da muß sich auch mal die deutsche Regierung den berechtigten Vorwurf anhören, sie habe bisher Erdoğan mit Samthandschuhen angefaßt. Damit sollte spätestens jetzt Schluß sein.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

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