Wie eine 5-Prozent-Partei Frau Merkel kritisiert


FDP versagt in der Corona-Krise

Seit dem dramatischen Verrat der FDP den Sozialdemokraten gegenüber, man entsinne sich ans versteinerte Gesicht eines Helmut Schmidts, als dieser ausgerechnet Helmut Kohl zu dessen erlangter Kanzlerschaft aus Anstand gratulieren mußte, haben die Liberalen sich weiterhin mit den beiden anderen großen Parteien zusammengerauft.

Anstatt ihre einzige Auszeit, die Abwahl zwischen 2013 und 2017 vom Deutschen Bundestag, ernsthaft zu überdenken und geläutert zurückzukehren, setzt sie ihren denkwürdigen Kurs nonchalant fort. Kubicki bezeichnet Merkels Appell als „Verzweiflungstat“ wie die Welt zum Besten gibt. Dabei übersieht er wohl, ob absichtlich oder versehentlich bleibt mal dahingestellt, daß er mit seiner unsinnigen Rüge den Covidioten Recht gibt!

Debatten sind keinesfalls zielführend in dieser Krise

Obendrein hat dies mitnichten etwas mit Gängelung oder gar diktatorischen Maßnahmen zu tun, wie jene Querdenker-Proteste gern behaupten. Insofern muß man der FDP-Riege aber auch dem SPD-Rechtsexperten Florian Post widersprechen. Sicherlich mag man die Einbindung des Parlaments missen, anprangern, doch reell verzettelt sich eine verantwortliche Politik dabei ganz schnell. Die Regierung trägt die Hauptverantwortung.

Corona-Schwurbler muß man sowieso als Verbrecher sondergleichen bezeichnen, schließlich tragen sie erheblich dazu bei, daß etliche Menschen das gefährliche Virus verharmlosen, leichtsinnig werden, viele dadurch angesteckt werden und erkranken.

Konstruktive Kritik durchaus berechtigt

Doch die fällt oftmals aus bei den Liberalen, denken wir an Zustimmung von Waffenexporten, ans Hofieren einer aggressiven Nato, dem Wegschauen beim Flüchtlingselend, den Verrat in Thüringen, ausgerechnet einer rechtsradikalen Partei den Teppich auszurollen.

Dabei ist jener liberale Populismus längst bekannt, Wolfgang Kubicki lehrt uns ohnehin schon eine geraume Zeit das Fürchten, dessen Talk-Geplapper hat sich vom Mai bis heute nicht im Geringsten geändert, sondern seine Partei nutzt natürlich jede Gelegenheit, sich wichtig zu tun, wie jüngst die Kanzlerin unnötig zu kritisieren. Daß ausgerechnet Verkehrsminister Andreas Scheuer sie in Schutz nimmt, muß man ihm dennoch zugutehalten, auch wenn er in anderen Bereichen alles andere als glänzt.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Politik

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Eine Antwort zu Wie eine 5-Prozent-Partei Frau Merkel kritisiert

  1. Ronald Schubert schreibt:

    Großmaul Lindner bei Jamaika:
    „Es ist besser, nicht zu regieren, als falsch zu regieren“ Der sollte also keine dicken Backen machen…

    Gefällt 1 Person

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