Vom Hamstern und Ignorieren in Coronazeiten


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Scheißhauspapier demnächst wieder rar?

Das muß man bei Weitem nicht verstehen, Herrschaftszeiten, wohin wollen Bedürftige mit all dem WC-Papier wohl gehen? Aufs stille Örtchen sich verdrücken, vor Entzücken sich den Hintern abwischen, eher im Trüben fischen, ob da nicht noch schlimmeres geschieht? So ein Shit! Das Hamstern muß man nicht begreifen, auch das sich gegenseitige Ankeifen, wer dabei den größten Vorrat zu Hause hat. So what?!

Die Infektionszahlen nehmen überall zu, Nachfrage nach Toilettenpapier steigt. Erneut haben manche keine Ruh‘, wie es sich im Lande zeigt. Heute Scheißhauspapier, morgen wieder Spaghetti oder Hefe? Mensch schon ein bescheuertes Tier, feiert mit Konfetti, kloppt sich auch im Rewe.

Spakloghettipapierschnitzel konnte man noch im März mal lesen, flüstert keinesfalls ein Spitzel, dazwischen viele längst genesen, folgen sie jetzt demselben Muster ohnegleichen. Für was soll das wohl reichen? Idiotie sucht sich Wege ohne Sinn und Verstand. Was hat diese Seuche bei manchem wohl aberkannt? Mit Logik hat das rein gar nichts zu tun, manch einer wird nicht eher ruhen, bis er seine Vorräte aufgestockt. Wer hat dabei was verbockt?

Manch Mensch dreht sich selbstgefällig im Kreise, wohin führt wohl dessen Reise? Materialismus hat ihm das Hirn vernebelt, fühlt sich gefesselt und geknebelt, begibt sich auf fanatische Einkaufstour. Im Fernsehen stänkert dieser Nuhr. Hauptsache sich billig Luft gemacht, damit es ordentlich im Hinterstübchen kracht. Wohin solch Gedankenspiele führen mögen, sieht man doch an manch fragwürdigen Freßtrögen!

Drüben im Amiland demnächst gar eine demokratische Wahl wird aberkannt? Solch blonder Dolle möchte gerne sein hochstaplerisches Leben auskosten. Ein Präsident regiert unverblümt als Vollpfosten. Das paßt zum Land der Storyteller, Hauptsache manch Leiche im eigenen Keller. Waffenlobbyisten und Rassisten in trauter Einigkeit vereint, frechweg in jede Kamera gegreint. Was interessiert dabei eine Demokratie, morgen ist die halt dann hie.

Faschismus hat sich doch früher gut bewährt, die Nachfolgegeneration von all dem nichts erfährt. Simpel das System nach eigenem Gutdünken gestalten, das kannten ohnehin auch die Alten. Früh übt sich das gehorsame Bücken, krumm dabei der Rücken, nix mehr mit Stühlen rücken, Raubtierkapitalismus möchte weiterhin verzücken.

Zurück zum Thema, zum Überfluß, zum denkwürdigen Schema, all den Verdruß oder Stuß. Wer in Coranazeiten sich mit Scheißhauspapier zünftig eindeckt, dabei sichtbar aneckt, der hat wohl nichts im Geringsten gecheckt. Hamstern war schon immer eine blöde Option. Was für ein Hohn. Denn wenn du das eine zu viel horten magst, woanders du am Hungertuche nagst. Nix gewonnen, weil all dein Handeln zerronnen!

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Satire

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