Aggressive Orcas oder doch eher uneinsichtige Menschen?


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Bild von djmboxsterman auf Pixabay

Wenn Frank Schätzings „Schwarm“ reale Momente hat

Dann rücken erneut Überlegungen in den Fokus bei gleichzeitiger Hinterfragung, wo die Ursachen zu finden seien, obwohl diese eigentlich naheliegend uns vor Augen geführt werden. Die FAZ berichtet über „Rätselhafte Angriffe von Schwertwahlen“ vor der spanischen Küste. Doch verwundern mag das letztendlich nicht.

Da unser ökologisches Gleichgewicht ohnehin außer Rand und Band ist, erst recht die Welt der Meere in Gefahr, sollte Mensch seine arrogante Haltung viel eher überdenken, statt erstaunt über aggressive Orcas sich zu wundern. Das könnte auch nur der Beginn einer völlig neuen Entwicklung sein, schließlich sind wir Menschen es doch, die bedenkenlos den Lebensraum der Meeresbewohner einschränken und gar zerstören.

Wer sich nicht wehrt, lebt völlig verkehrt

Diese Lehre hat Mensch sowieso über die Jahrtausende verinnerlicht, kommt ganz besonders in Kriegen zum Vorschein. Daß es durchaus auch friedlich sein kann, beweisen eben Friedenszeiten. Insofern möchten besonders Tierschützer jene Orcas in Schutz nehmen, die da zugleich als aggressiv bezeichnet werden. Davon kann keine Rede sein, sie nehmen nur für sich in Anspruch, ungestört im Meer sich tummeln zu dürfen.

Das entspricht der Essenz Frank Schätzings Romans, die Hinterfragung der Meereswelt, die sich anschickt, gegen eine Menschheit zu rebellieren, die viel zu intensiv den Lebensraum der Meeresbewohner mißachtet.

Die Natur wird zurückgedrängt – eine gefährliche Entwicklung

Mutter Erde hat eigentlich genügend Platz für alle Wesen, die Natur regelt ihr Gleichgewicht, dies zu erkennen, obliegt Naturforschern, Wissenschaftler belegen jene Zusammenhänge. Doch was nutzen all diese Erkenntnisse, wenn Mensch die Natur weiterhin zurückdrängt, ihren Lebensraum beschränkt oder endgültig vernichtet?

Nicht nur eine gefährliche Entwicklung ihren ungebremsten Weg nimmt, obendrein genau diese dafür sorgt, unser Dasein real zu gefährden. Richard von Weizsäckers Zitat, Der Mensch braucht die Natur, die Natur den Menschen nicht. Der Mensch ist Teil der Natur, er ist ihr nicht übergeordnet. Erst wenn er das begreift, hat er eine Überlebenschance, hat somit seine Berechtigung.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Naturschutz

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