Europas Waldstädte lassen Interessierte aufhorchen


Wenn Brandexperten schwafeln

Once upon the time there has been The Donald, the lucky boy who rules the United States of America, and he all lived happily ever after. So der Beginn und das Ende eines Sommer-Herbst-Märchens in der heißen Phase des Wahlkampfes in den USA, wo doch ein Narzißt zum zweiten Mal antritt, der Welt das Fürchten zu lehren. Das Fatale daran, bereits vor vier Jahren fand er genügend Anhänger, die seinen berauschenden Wahlkampfreden folgten, um ihn zu wählen.

Erleben wir schon bald ein Déjà-vu? Nur mit dem kleinen Unterschied, daß Humpty-Trumpty obendrein sich als Brandexperte entpuppt? Es schaut ganz danach aus, da staunt sogar Santa Claus, och wenn der erst zur Weihnachtszeit sein Happening hat. Doch die Amis ham den Trump offensichtlich noch nicht satt. Selbst wenn immer mehr ihm mißtrauen.

Für den blonden Dollen hausen viele Österreicher gar in sogenannten Waldstädten. Von denen soll es dort etliche geben. Dennoch gebe es keine Brände in Ösiland, dafür hätten sie viel explosivere Bäume als die Kalifornier. Und solch ein Brandexperte hat immer Recht. Erinnerungen flackern auf, wo doch The Donald meinte, die Finnen würden ihr Laub fegen, beste Voraussetzung zur Brandprophylaxe. Der finnische Präsident hätte gar ihm das empfohlen.

Fake News gibt es tatsächlich. Besonders explosiv in den Äther entsendet per Twitter von jenem Humpty-Trumpty, unerschrocken und mit sturer Selbstüberschätzung ob seiner geistigen Ergüsse, die göttlich liebgemeint seien, er beanspruche für all seine friedensstiftenden Bemühungen gar den Friedensnobelpreis. Basta. Und wenn er ihn nicht bekomme, you’re fired. So einfach is dat!

Wer den Klimawandel leugnet, vor Wetterkarten lamentiert, Journalisten des Saales verweist, keine Ahnung von gar nichts hat, mit Fünfwortsätzen versucht, sein angebliches Wissen an den Mann zu bringen, – von Frauen hält dieser ohnehin nix, außer ihnen ungestraft stets in den Schritt fassen zu dürfen, wann immer er wolle -, der darf sich nicht wundern, wenn ein gewisser Gegenwind ihm auflauert.

Wann ist der Spuk vorbei? Oder geht es nach den US-Wahlen erst recht los im Land der unbegrenzten Möglichkeiten? Herrschaftszeiten, jetzt heißt es, sich vorbereiten. Schließlich hat der blonde Dolle mal vorsichtshalberweise mit dem Militär gedroht, falls er die Wahlen verliert. Ob die uniformierten Recken das stecken, daß jener Psychopath steht dann auf verlorenem Pfad? Falls nicht, ist in den Staaten die Demokratie einfach weg. Wie keck, dieser Jeck hat dann seinen Willen. Helfen beim Rest der Welt dann noch irgendwelche Pillen?

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Satire

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Eine Antwort zu Europas Waldstädte lassen Interessierte aufhorchen

  1. rottweilistueberall schreibt:

    Dieser Mann, (und seine Fans), ist/sind ein Grund, weswegen es dieser Tage so leicht ist, an der Menscheit zu verzweifeln.

    Gefällt 2 Personen

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