Weltschmerz verinnerlicht von Angesicht zu Angesicht


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Bild von Pete Linforth auf Pixabay

Nach Düsternis erreicht uns das Licht?

Signale überhört, um von dannen zu ziehen, ihnen vielleicht zu entfliehen, obwohl ganz verstört  manch einer im Geheimen sich die Frage stellt, um im Verneinen bewußt verflucht all das Geld, welches der Gier den Vortritt gibt, dadurch sozialer Abbau ständig im Argen liegt?

Zuviel des Guten im Hinterfragen etlicher Probleme, man sich über das Herantragen bereits  im Vorfeld schäme, weil besser sich zurücklehnen, die politische Vorgabe verlangt, bloß nicht nach Lösungen sich sehnen, wenn über jenen Kritikern der Vorwurf prangt: Es langt!

So wiegen sich unzählige Gesellen im dauerhaften Zustand gewisser Tatenlosigkeit, niemals bereit zu durchbrechen die Schand‘ der Uneinigkeit, wobei doch des Menschen Verlangen nach ein wenig Glück meist mündet in jenem Stück der Maßlosigkeit. Wer ist bereit, diese Klippe zu umschiffen, ihr Wege aufzuzeigen, damit endlich im Reigen neuer Ideen Änderungen geschehen?

Doch weit entfernt in einem Land, das nur in den Köpfen wacher Geister existiert, begeben jene sich an den Rand der Möglichkeiten, vollkommen ungeniert, um sich gewissenhaft vorzubereiten für eine Zeit, in der Mensch wieder bereit zurückzufinden in den Urgedanken allen Seins: eine Welt ohne hemmende Schranken. Stellen wir es uns bildlich vor, die Offenheit gewaltloser Energie, wie sie greift, wächst und gedeiht, verzeiht und gleichwohl nie das Leben mit Füßen treten kann, sondern es liebt und jenen Bann aufrecht erhält. Das gefällt?

Diese Welt allerorten stets vorhanden war, aber manch Menschenschar sie überrannte in blindem Gehorsam böser Absichten, ihr mörderisches Tagwerk vollrichten, während die breite Masse zu viel Leid ausgesetzt, gehetzt, wenn auch inzwischen vernetzt, versucht zu retten, was noch zu retten ist. Zu spät, Fahnen werden auf Halbmast gehisst als Zeichen für noch mehr Versagen in kommenden Tagen, in denen wir beklagen, was halbherzige Politik vergißt: des Menschen Selbstverständlichkeit auf ein Recht friedlichen Zusammenlebens, des Verzeihens und Vergebens.

Nur die Gier steht im Vordergrund  mit ihrem häßlichen, nimmersatten Schlund, und bedeutet der wahre Grund, warum zu jeder Stund‘ des Menschen Stimme nicht erhört, wir empört gen Regierende zeigen, doch jene schweigen einfach siegessicher vor geschützten Argumenten, allseits bereit zu säen Zwietracht und Uneinigkeit. Was sagt uns das? Es wird Zeit, zu beenden diesen sinnlosen Haß.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

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