Zusammenbruch Europas von langer Hand geplant?


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Bild von Artur Janas auf Pixabay

Manche Szenarien gleichen keiner Utopie

Gleich vorneweg, sie sind durchaus ein planbares Kalkül, wobei die Komponenten dennoch keiner Kontinuität folgen dürften, weil gewisse Risiken gar nicht ausgeschlossen werden können. Trotzdem mögen bestimmte Herrschaften das einfach in Kauf nehmen, wenn eigene Machtphantasien sich realisieren lassen, lebt es sich bestimmt entspannter. Ein Wladimir Putin gehört zweifelsfrei mit zu den Kandidaten, die knallhart ihre politische Laufbahn durchsetzen.

Ob ein Donald Trump dessen willfährige Marionette sein mag, bleibt mal dahingestellt. Man darf schon davon ausgehen, wer sich die Geschehnisse der letzten vier Jahre in den USA vergegenwärtigt. Wenn Bundeskanzlerin Angela Merkel bemerkt, „Alexej Nawalny wurde Opfer eines Verbrechens“, dann bedeutet das diplomatische Alarmbereitschaft im Herzen Europas und läßt sich nicht einfach simpel mit „normalen Spannungen“ abtun. Das hätten gern all diejenigen, die RT als die Infoquelle vorschieben, was mehr denn je deren eigentliche Absicht entlarvt!

Der Einfluß Russlands sollte nicht unterschätzt werden

Die tröge Mär vom „bösen Russen“, besonders beflügelt in der Zeit des Kalten Krieges und der Kommunismus-Hysterie aus den USA, die sollte vor dreißig Jahren als überwunden gelten. Trotzdem hat sich in Russland etwas entwickelt, was wir nicht wirklich gebrauchen können, eher demokratiefeindliche Absichten erweckt.

Bekanntlich steht die russische Festung trotz etlicher Widrigkeiten, Putin agiert eher scheinbar im Hintergrund, um letztendlich seine Position zu stärken. Davon profitieren vor allem jene Rechtsradikalen, die sich als seine Verbündeten verstehen, insgeheim den Zusammenbruch Europas herbeisehnen, um ihre eigene Macht ins Spiel zu bringen. Sie wollen gezielt den längst überwundenen Nationalismus neu entfachen, beste Voraussetzung für Kriegsszenarien.

Erneut mischt Russland bei der US-Wahl mit

Selbst wenn Trump und Putin dies weit von sich weisen, Indizien bleiben dennoch vorhanden, lassen sich nicht einfach wegdenken. Das FBI wies darauf hin, hat eine russische Fake-News-Schmiede enttarnt. Das, was viele offen oder hinter vorgehaltener Hand in der Vergangenheit zum Ausdruck brachten, nämlich direkte Einflüsse seitens Russlands bei US-Wahlen, entpuppt sich nunmehr als Realität.

Die Absicht dahinter sollte eigentlich klar sein. Die gegängelten, instrumentalisierten USA nutzen der eigentlichen Expansion Russlands, die längst vollzogen wird. Antiamerikanisten mögen aufhorchen, sicherlich ein Weg, den der Hegemon jahrzehntelang ging. Dennoch erst recht kein Argument, dieselben Fehler zu wiederholen.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

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