Trotz Klimakrise schaut Politik bei der Ölindustrie einfach weg


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Anhaltende Erdölförderung und Methan-Leck in Nordsee

Von Einsicht kaum eine Spur, schließlich bestimmen Petrodollars nach wie vor den Weg, den die Politik einzuschlagen hat, teilweise sehr offensichtlich, manchmal klammheimlich. Letztendlich leidet Mensch und Natur darunter, betrifft es ohnehin den nicht mehr wegzudenkenden Kimawandel, der lebensbedrohlich uns alle vor Augen geführt wird.

Ein vor rund 30 Jahren durch die Brennstoffindustrie verursachtes Methan-Leck im britischen Sektor der Nordsee dokumentieren zwei Greenpeace-Schiffe, eine unverantwortliche Belastung des Meeres sowie des Klimas durch die Öl- und Gasindustrie.

Kleinere Methanlecks alltägliche Malheurs

Allein schon dieser Zustand spricht Bände, inwieweit die Macht der Öl-und Gasindustrie, das Agieren verantwortlicher Politik greift, nämlich schlichtweg nicht so genau oder gar nicht mehr hinzuschauen. Eine Parallele zur EU-Politik kann dabei kaum noch verwundern, weil doch unsere EU-Kommissionspräsidentin bekanntlich zu hoch pokert, von Klimaneutralität kann daher keine Rede sein, unabhängig davon, daß dies ihren bisherigen politischen Lebensweg bestätigt.

Natürlich drängt Greenpeace auf das schnelle Ende jener veralteten, umweltbelasteten Industrie, die obendrein ohnehin den Weg zu Erneuerbarer Energiegewinnung ausbremst. Wer die Klimakrise lösen will, muß Ölkonzernen die Stirn bieten, anders funktioniert das nicht.

Run aufs Schwarze Gold hält immer noch an  

Eine überdeutliche Botschaft, eine besonders ignorante Haltung, die einmal mehr verdeutlicht, was tatsächlich zählt. Mitnichten Rücksicht oder Umweltschutz, sondern schlichtweg Profit. Gerüchte wie die Theorie der fossilen Treibstoffe (TfT) halten sich hartnäckig fest, einmal ins Leben gerufen, verselbständigt diese sich, obwohl vollkommen unbewiesen.

Das verwundert letztlich nicht unbedingt, wer sich den Kontext mit der Ölindustrie vor Augen hält, die nur eines im Sinn hat, nämlich ihren Fortbestand unter allen Umständen aufrecht zu erhalten, schließlich geht es um sehr viel Geld. Somit kein Wunder, daß der Run aufs Schwarze Gold anhält, wird weiterhin das Methan-Leck in der Nordsee ignoriert trotz etlicher Warnungen.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Umwelt

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