Unionsfraktionsvize Arnold Vaatz verunglimpft Berliner Polizei


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Wikimedia Commons CC BY-SA 4.0

AfD-Sympathisant schießt übers Maß hinaus

Das kennen wir doch nur zu gut, vor allem aus den Reihen der Werte-Union, jenes spicken zur rechtsradikalen AfD, ihr möglichst nahe zu sein, dabei aber stets im sicheren Hafen der C-Partei für alle Fälle. Ein widerlicher Fauxpas unabhängig davon, daß jene Nazis ohnehin gar nicht wirken dürfen sollten.

Den Vogel schoß jetzt jüngst Arnold Vaatz, stellvertretender Vorsitzender der Unionsfraktion im Bundestag, ab, in dem er der Polizei DDR-Methoden vorwirft. Im rechten Meinungsblog „Tichy’s Einblick“ entgleitet ihm die Bemerkung, die Berliner Polizei habe die Demo vom 1. August dreist kleingerechnet, dies entspreche dem Geschwätz von der ‚Zusammenrottung einiger weniger Rowdys‘, wie das DDR-Medien anfangs der Demos im Herbst 1989 getan hätten. Was reitet da wohl den Prüfer im Bund Philatelistischer Prüfer, dem er seit fünf Jahren privat angehört?

Ein Blick zu dessen Positionen offenbart eine frappante Nähe zur AfD

Vielleicht sollte Arnold Vaatz die Partei wechseln, obwohl es bekanntlich genügend Mitglieder in der CDU gibt, denken wir an Thüringen, die rechtsradikale Positionen gutheißen. Vaatz ist ein entschiedener Gegner des Atomausstiegs, bezeichnete die Energiewende als ein „sinnloses Experiment“, sie sei „aus ökonomischen Gründen kaum machbar, völlig unsinnig und seiner Meinung nach unrealistisch“.

Man möge die AfD nicht ausgrenzen, es sei fragwürdig, diese an den rechten Rand zu drücken. Herrn Vaatz scheint bereits 2014 entgangen zu sein, daß dies jene angebliche Bürgerpartei selbst verursacht hat, sich rechtsradikal zu positionieren! Die Nähe zu rechten Portalen unterstreicht seine Haltung, schließlich schreibt er auch als Gastautor bei der Achse des Guten.

Selbst Seehofer kann Vaatz nicht folgen

Das läßt ziemlich tief blicken. Insofern kann man auch AKK nur zustimmen, die darauf hinweist, daß die Sicherheitskräfte besser einen echten Rückhalt brauchen als Lippenbekenntnisse. Anstatt mal genauer hinzuschauen, was bei jener Demo tatsächlich geschah, verurteilt Vaatz sofortig ohne behutsame Nachprüfung ob gezielter Krawalle, die er selbst daher der linken Szene zurechnet. Tatsächlich waren es aber eindeutig rechte Gewalttäter.

Auch ziemlich simpel und bösartig Vaatz‘ Behauptung, die Medien verhalten sich in der Bundesrepublik wie im Dritten Reich, er spricht von Kollektivhaft. Dabei gibt er unumwunden jener Linie einer angeblichen Lügenpresse Recht, dessen sich Rechtsradikale gern bedienen. Kein Wunder, daß auch die SPD sich inzwischen eingeschaltet hat und Vaatz heftig rügt.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

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