Was war zuerst da, die Illusion oder die Unvernunft?


https://pixabay.com/de/photos/auge-fantasie-mystische-3549916/

Bild von Varun Maharaj auf Pixabay

Mensch im Kreislauf eigener Verfehlungen

Sowohl die Überschrift als auch das Wesen seines Buches selbst klingen nach, die Rede ist von Thorwald Dethlefsens Werk „Schicksal als Chance. Das Urwissen zur Vollkommenheit des Menschen“. Illusorischer Traum oder eine unerreichbare Fiktion? Im Kontext zu so manch Ereignissen, die Menschheit längst belasten, denken wir an die Klimakrise, die Corona-Pandemie, möchte man unserer Spezies zuraunen, doch mal das eigene Verhalten tatsächlich äußerst kritisch zu überdenken.

Was nutzen all die ermahnenden Stimmen, wenn sich genügend Kräfte einfinden, die ständig querschießen, keinerlei Rücksicht nehmen auf ernsthafte Gefahren, die uns alle betreffen? Dabei nehmen jene Egoisten und Verbrecher, als was anderes mag man sie gar nicht mehr bezeichnen, nicht nur das Leid anderer in Kauf, sondern darüber hinaus das eigene oder das ihrer Nächsten. Mit Fahrlässigkeit hat das nichts gemein, aber mit Selbstüberschätzung.

Haben Philosophen oder andere Wesen, die wesentlich allumfassender sich Gedanken machen, so manch Schlüssel für uns parat, was das Leben selbst ausmacht, wohin unsere Reise gehen mag, wenn wir dies oder jenes beachten oder eben leichtsinnig ignorieren? Sie haben das natürlich längst durchdacht, etliche Antworten schlummern in ihren schriftlichen Hinterlassenschaften. Es liegt nur noch an uns selbst, diese zu entdecken, weiterzuempfehlen.

Einerseits werden manche Mythen einfach abgetan als Humbug, obwohl deren Existenz durchaus nachvollziehbare Weisheiten parat haben, obendrein Wissenschaft selbst sie eben nicht verhöhnen, insbesondere seitens etlicher Physiker, andererseits haben besonders die Kirchen ihren nicht unerheblichen Anteil daran, vieles als esoterischen Quatsch zu werten. Ganz schwierig, weil es den gleichzeitig tatsächlich auch gibt.

Mit Blick zum Geheimnis der Musik, zwischen Wohlklang und Heilung, mögen sich manche verwundert die Augen reiben. Es gibt sie, ob man dies negiert oder nicht. Ob wir nun die Rätsel zwischen Himmel und Erde lösen, ignorieren oder sie als Aberglauben werten, ein Rest an Unsicherheit läßt uns zurück auf dem Pfad des Lebens, den niemand wirklich in Gänze vorhersehen mag. Im Grunde genommen durchaus spannend, wenn da nicht manch hartes Leid uns begleitet, Fragen aufkommen, wieso es uns, den ein oder anderen trifft.

So schließt sich der Kreis zurückgelassener Unsicherheit, birgt genügend Probleme, die unbeantwortet bleiben, obwohl manch Lösung naheliegend für Linderung sorgen könnte. Mensch durchlebt etliche Male seine verfehlte Entwicklung, ob nun aus Fahrlässigkeit oder weil der Verstand nicht genügend ihn ermahnt. Insofern sind da stets Chancen der Rückbesinnung, des Innehaltens, wenn das eigene Schicksal das herausfordert.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Ungeklärtes

Dieser Beitrag wurde unter Ungeklärtes abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.