Demonstrationen unerwünscht in den USA


Trump lebt seine rassistische Haltung aus

Spätestens seit den berechtigten Demonstrationen aufgrund der polizeilichen Ermordung von George Floyd offenbaren die USA ihre undemokratische, menschenverachtende Haltung, die ganz besonders Polizeikräfte an den Tag legen. Amnesty wirft US-Polizei schwere Menschenrechtsverletzungen vor, selbst Rettungspersonal, Journalisten sowie Rechtsbeobachter seien ins Visier der Behörden geraten, wie der Spiegel berichtet.

Dabei sollte nicht unbeachtet bleiben, daß Rassismus schon lange ein globales Problem ist. Eine Politik, die dies allerdings weltweit nach wie vor nicht in den Griff bekommt, muß sich den Vorwurf gefallen lassen, in weiten Teilen zu versagen. Donald Trump, der beleidigt und dem eigenen Volk droht, hat ohnehin sein Präsidentenamt komplett verfehlt.

Amnesty International fordert Konsequenzen

Zunächst verlangt die Menschenrechtsorganisation eine gesetzliche Regelung in den USA, die Demonstranten vor körperlicher Unversehrtheit schützen soll, der Ruf nach einem Verhaltenskodex bei den Ordnungskräften wird lauter. Doch was nutzen solche Forderungen, während Trump und dessen Administration exakt das Gegenteil vorleben, einen gezielten Rassismus?!

Das mischt viel eher immer mehr Menschen auf, ihren Rassismus erst recht auszuleben, der all die Jahrzehnte über ohnehin eben nicht überwunden worden war, sondern vor sich hinschlummerte, jederzeit bereit, sich wieder Wege erneuter Gewalt zu suchen. Kein Wunder, daß diese jetzt dermaßen häßlich und schnell ausbricht.

Vorbereitung zu totalitären Systemen?

Exakt diese Frage steht im Raum. Obendrein kann das auch für Europa gelten, dort beobachtet werden, in Ländern, in denen dies zunehmend geschieht, denken wir an die Türkei, Ungarn, Polen oder Tschechei. Vor nicht allzu langer Zeit regierten bereits in Österreich und Italien Rechtsradikale ebenso mit. Überall formieren sich jene Faschisten, ob in Spanien, Frankreich, England oder gar hierzulande.

Sie würden nicht lange fackeln, einmal an der Macht, dann ist Schluß mit Meinungs- oder gar Pressefreiheit. Das sollten all jene sich vor Augen führen, die meinen, es käme nicht so schlimm. Haben all jene Mitläufer und Unsichere denn so gar kein intensives Geschichtsbewußtsein? Nichts dazugelernt, was in Zeiten einer Diktatur alles möglich war und auch geschah? Die USA und ihre Menschen vor Ort täten sehr gut daran, endlich im November diesen rassistischen Präsidenten abzuwählen, um obendrein eine Polizei zu stoppen, die ihren Rassismus auslebt.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Politik

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