Merz mit viel Geschwafel ohne Substanz


Was für ein Affentanz

Mitnichten folgt ein reimartiger satirischer Text, obwohl mit Blick zu jenem potentiellen CDU-Kanzlerkandidaten könnte man ohne weiteres gleich eine ganze Satire-Reihe lostreten angesichts dermaßen vieler Entgleisungen, die sich jener Ex-Politiker, der er für eine Weile bekanntlich war, in letzter Zeit geleistet hat.

Nicht zufällig verlor er den CDU-Vorsitz und mußte AKK in entscheidender Wahl weichen, obwohl sie selbst ebenso nicht unbedingt in dieser Rolle glänzt, vom Amt als Verteidigungsministerin mal ganz zu schweigen. Beim ZDF-Talk mit Dunja Hayali offenbart Friedrich Merz seinen tiefsitzenden Rassismus.

Die größere Schande für Europa wäre ein Herr Merz als Bundeskanzler

Aber immer schön der Reihe nach. Daß jede Schmierenkomödie ihren Wahrheitsgehalt hat, dürfte nicht erst beim Focus-Interview zutage gekommen sein, in dem Friedrich Merz darauf bestand, die Steuerwarnung von SPD-Chefin Esken „nicht ernst zu nehmen“, sondern darüber hinaus ihn selbst, der jahrelang zuvor BlackRock  treu die Stange hielt.

Was er sich jetzt im zitierten ZDF-Talk mit Dunja Hayali leistete, nämlich sich ständig wegzuducken bei der Problematik des Flüchtlingselends, anstatt Farbe zu bekennen, läßt sehr tief blicken, paßt viel eher zu dessen rassistischen Haltung, die er schon des Öfteren an den Tag gelegt hatte. Wie schön, daß ihm wenigstens Herr Grupp die Stange hält, wie dieser bereits vor  knapp zwei Jahren per Lob bekundete. Ob’s ihm helfen wird, wissen wir am Ende des 33. CDU-Parteitags im Dezember.

Banale Floskeln offenbaren eigentlich Desinteresse

Die haben nämlich in der Politik gar nichts verloren. Man stelle sich für einen Moment einen Friedrich Merz im Jahre 2015 während der ersten Flüchtlingsströme vor in der Rolle des amtierenden Bundeskanzlers. Ob er mit derselben Vehemenz für diese eingetreten wäre wie Angela Merkel? Wohl eher nicht. Er hätte sich mit Herrn Seehofer zusammengerauft, um des Mannes Stärke zu behaupten. Punkt. Eine spekulative Einschätzung? Nein.

Mit Herrn Merz dürften die Wähler noch so manche Überraschung erleben. Eine Zusammenarbeit mit den Grünen kann ich mir so gar nicht vorstellen, die müßten ihre eigene Partei verraten. Mit Herrn Schröder bewiesen sie schon einmal, daß dies möglich ist, auch wenn jetzt ganz andere in der Parteispitze das Sagen haben.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Meinung

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Eine Antwort zu Merz mit viel Geschwafel ohne Substanz

  1. Ronald Schubert schreibt:

    Woher soll das auch kommen? Im Elfenbeinturm von BlackRock verliert man auch die letzte Bodenhaftung. Viel hatte er ja auch in seiner aktiven Zeit, als er Steuern auf Bierdeckeln machen wollte, ja ohnehin nicht. Mit den Sympathiewerten eines faulenden Backenzahns wird er höchstens bei kriminellen Vereinigungen wie der Jungen Union Zuhörer finden. Quasi der deutsche Trump…

    Gefällt 1 Person

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