Corona-Krise diktiert weiteren Verlauf


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Bild von Alexandra_Koch auf Pixabay

Normaler Schulbetrieb äußerst fragwürdig

Wer nach den Sommerferien den Schulbetrieb wieder ganz normal öffnet, hat letztendlich die daraus entstehenden Folgen zu verantworten. Die Politik wäre daher ziemlich gut beraten, dies eben nicht zuzulassen. Noch zögert sie, obwohl genügend Ungeduldige bereits es kaum abwarten können, bis Normalität wieder den Raum einnimmt, der besonders die angeschlagene Wirtschaft gesunden lassen soll.

Doch Covid-19 reagiert eben nicht erwartungsgemäß, folgt eigenen Spielregeln, die keineswegs ignoriert werden können, außer man gefährdet leichtsinnigerweise Menschenleben. Auch die WHO lenkt inzwischen ein, was die unterschätzte Gefahr durch Corona-Aerosole anbelangt.

Mittels Ignoranz verschwinden deutliche Argumente keinesfalls

Es scheint viel leichter und vor allem bequemer zu sein, jenen angeblichen Experten zu lauschen und ihnen auf den Leim zu gehen, anstatt den eigenen Verstand zu bemühen, um aufmerksam schlüssige Zusammenhänge zu begreifen. Die Wissenschaft ist unbestechlich, kann dennoch jederzeit der Lächerlichkeit preisgegeben werden, wie wir unschwer beobachten dürfen in Corona-Zeiten.

Genau deshalb rächt sich seit geraumer Zeit das Laissez-faire der Lockerungen, etliche nehmen es nicht mehr so genau mit der Seuche, die eben nicht einfach so verschwunden ist. Das wollen viele halt nicht wahrhaben trotz steigender Infektionszahlen in vielen Ländern, besonders in den USA, Brasilien oder Russland.

Eine zweite Welle im Herbst ist zu befürchten

Erst recht ein Grund mehr, den regulären Schulunterricht nochmals zu überdenken. Die damit verbundenen Gefahren und Risiken sollten nicht unterschätzt werden. Die bisherig vorbildhafte Politik der Bundesregierung unter Angela Merkel wäre daher gut beraten, ihren Kurs der Vorsicht fortzusetzen.

Mit einem Abstand von zwei Metern wird es daher nicht mehr getan sein bei längerem Aufenthalt in Klassenräumen. Ein Argument, welches nachdenklich stimmt, inwiefern ein normaler Schulbetrieb vonstattengehen kann. Wohl eher nicht, es sei denn, man gefährdet wissentlich Schüler und somit auch deren Verwandte, Freunde etc. Diese Seuche wird uns daher noch wesentlich länger beschäftigen.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

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5 Antworten zu Corona-Krise diktiert weiteren Verlauf

  1. Katja Kubiak schreibt:

    Meine Tochter hatte schon lange vor den Sommerferien normalen Unterricht und viele andere Grundschüler auch. Mir erschließt sich immer der Sinn solcher Äußerungen nicht. Wir hatten im ganzen Landkreis seit 28. April keinen einzigen Coronafall.. es deutet schon viel auf Panikmache hin. Vor allem wenn man sich zu dem Thema länger einliest.

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    • hraban57 schreibt:

      Ohje, man sollte niemals von sich auf andere schließen. Es mag ja in deinem Landkreis sich so verhalten, aber mit Panikmache hat der Artikel gar nichts gemein. Im Gegenteil, dieses Virus ist weitaus gefährlicher, als eben viele wahrhaben wollen! So so, sich dem „Thema einlesen“. Nun, da gibt es etliche, die liebend gern verharmlosen bis hin zur kläglichen Querfront à la „Widerstand 2020“! Wenn man denen auf den Leim geht, wundert mich nichts.

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      • Katja Kubiak schreibt:

        … ich werde mich dazu nicht äußern. Es gibt genug Ärzte die Klartext reden und es gibt mehr zwischen Himmel und Erde, als die meisten Menschen verstehen. Energie folgt der Aufmerksamkeit und jeder gestaltet seine Realität selbst. Bzw der göttliche Plan des Lebens steht von Anfang an fest. Corona hin oder her.

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  2. Ronald Schubert schreibt:

    So wird das ohnehin nichts. Wenn man nicht die Kranken von Gesunden trennt, sondern alle von allen anderen, ist das nur wie Generalverdacht und Sippenhaft, wo jedes Ergebnis purer Zufall ist. Am Anfang der Seuche fehlten Mittel und Möglichkeiten, aber mittlerweile kann man alle Menschen testen, aber macht es nicht, und so wird das auch nichts werden!

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  3. Ronald Schubert schreibt:

    Deutschland hat das Geld und jetzt gibt es die Möglichkeit, also warum werden nicht alle getestet? Man fängt dabei mit den Kindern an, denn die bekomme echte soziale Schäden, wenn sie nicht mit ihresgleichen aufwachsen!

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