Im sibirischen Werchojansk viel zu heiß


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Bild von Alain Audet auf Pixabay

Leugner des Klimawandels tappen im Dunkeln

Als die Rede davon war, daß die Eisschichten der sibirischen Permafrostböden langsam aber sehr sicher dünner werden, ein sicheres Indiz zum rasant fortschreitenden Klimawandel, wollten viele dies nicht wahrhaben. Inzwischen erreicht der Klimawandel eine gefährliche Schwelle, im nordsibirischen Werchojansk wurden am 20. Juni morgens um 9 Uhr 38,0° C gemessen.

Während hierzulande teilweise der Sommer viel zu kühl sich präsentiert, nördlich des Polarkreises in einem der kältesten Orte der Welt derart hohe Temperaturen gemessen werden? Das geht doch nicht mit rechten Dingen zu. Ganz genau, die Klimakrise offenbart der Menschheit eigenes Verschulden, schonungslos, live und direkt!

FFF mobilisierte sich rechtzeitig

Um einer ignoranten Welt den Stinkefinger zu zeigen, obwohl bereits seit Jahrzehnten z. B. der Club of Rome oder Greenpeace sowie Umweltschützer und Meteorologen auf die Problematik des Klimawandels hingewiesen haben. Davon wollte die verantwortliche Politik all die Zeit so gut wie nichts wissen, langsam dämmert ihr die Notwendigkeit der Problematik.

Der Klimawandel spitzt sich zu, auch die UNO warnt erfolglos. Was muß noch alles geschehen, bis der Ernst der Lage tatsächlich wesentlich entschiedener angegangen wird? Es reicht wohl ziemlich offensichtlich immer noch nicht, daß Wetterextreme den Klimawandel bestätigen, der Raubbau von Ressourcen hält genauso an wie der CO2-Ausstoß trotz etlicher Warnungen.

Mottenplage sucht ebenso Sibirien heim

Besonders dieser heiße Sommer in Sibirien fördert das Wachstum einer schädlichen Mottenart, deren Larven allzu gern sich von Koniferen ernähren, sich im rasenden Tempo dadurch vermehren. Das wiederum begünstigt die ohnehin schon vermehrt auftretenden Waldbrände, weil ohne Nadeln die Bäume schneller den Bränden zum Opfer fallen.

Ein gefährlicher Kreislauf in Russland, was zweifellos letztlich ziemlich mitentscheidend das Weltklima erheblich beeinflussen wird. Die Weltgemeinschaft wäre somit gut beraten, sich nicht einfach wegzuducken. Es betrifft uns alle.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Klima/Wetter

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