Covid-19 alles andere als überstanden


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Von Entwarnung kann gar keine Rede sein

Wieviele Menschen sollen denn noch sterben? Dabei müßte durchaus auch das Wort „verrecken“ benutzt werden, um in aller Deutlichkeit die Gefahr zu betonen, die von jenem Corona-Virus ausgeht. Während hierzulande noch verhältnismäßig wenig Menschen an Covid-19 verstarben, schaut es anderswo ziemlich Übel aus. In den USA, wo ein Mister Trump völlig naiv weiterhin diese Seuche verharmlost, sind bereits über 130.000 Menschen daran gestorben, die Infizierungszahl erhöht sich gar täglich.

Neuestes prominentes Opfer, Broadwaystar Nick Cordero stirbt mit nur 41 Jahren, wie T-Online berichtet, er hatte keinerlei Vorerkrankungen, ihm wurde vor seinem heftigen Leidensweg ein Bein amputiert, er verlor zwischendurch sein Bewußtsein, konnte zwar schwerlich wiederbelebt werden, um letztendlich nach insgesamt 98 Tagen Krankenhausaufenthalt dennoch zu sterben.

Die Gefahr des Virus wird immer noch unterschätzt

Um es mal ziemlich brutal auf den Punkt zu bringen, offensichtlich sind hierzulande noch nicht genug Menschen an Covid-19 gestorben. Was nutzen sämtliche bisherige Vorsichtsmaßnahmen, eine nüchtern fast schon vorbildhafte Politik seitens Bundeskanzlerin Merkel, wenn eine Debatte über die Maskenpflicht sich ausbreitet, von „Zumutbarer Zumutung“ oder Hindernis für den Handel ist die Rede.

Ergebnis lang anhaltender Ignoranz vor allem weil jener tröge Widerstand am Ende seine Wirkung nicht verfehlt? Leichtsinn weicht scharfem, kritischem Verstand, der nicht wahrhaben will, was eigentlich ziemlich offensichtlich um uns herum geschieht.  Nach der dritten Maiwoche waren es in Deutschland noch über 8.000 Todesopfer, inzwischen sind es über 9.000. Und das vor einer zu erwartenden zweiten Welle, die uns noch bevorsteht!

Wirtschaftliche Interessen ignorieren mahnende Stimmen

Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann handelt und empfiehlt ziemlich leichtsinnig. Eine typische Reaktion für Menschen jenes politischen Umfeldes. Es zählt weniger Mensch selbst, sondern Überlegungen profitabler Erwägungen stehen im Vordergrund. Kaum verwunderlich, allerdings ekelerregend herzlos. Bleibt zu hoffen, daß sich dessen Chef Stephan Weil am Ende durchsetzt.

Das Verhalten der Liberalen entspricht bisheriger Haltung ihres Parteivorsitzenden Christian Lindner. Jedes weitere Wort darüber erübrigt sich, hoffentlich straft die Wählerschaft die FDP erneut ab und verbannt sie zur nächsten Bundestagswahl im Herbst 2021 zum zweiten Mal. Das wäre mehr als angebracht.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

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