Putin kurz vor der Alleinherrschaft


Lupenreine Demokratie schaut anders aus, Herr Schröder!

Väterchen Russland leidet weiterhin. Das kann auch kein Wladimir Wladimirowitsch Putin geradebiegen. Nach dem Zarismus und dem Kommunismus hatte man mit Glasnost Hoffnungsschimmer am Horizont erahnen können, zumal ein relativ junger Putin Oligarchen den Kampf ansagte.

Nichts blieb davon übrig, was der Ex-KGB-Mann vollmundig versprach, versickerte in eigene Kanäle, inzwischen darf man vom ewigen Präsidenten der „größten gelenkten“ Demokratie sprechen. The Winner is Wladimir Putin.

Nazideutschland war gestern, oder etwa doch nicht?

Die Corona-Krise verhinderte den Aufmarsch russischer Paraden des 75. Jahrestages zum Sieg Russlands über Nazideutschland. Stattdessen läßt Putin eine gigantische Militärparade auffahren, clever genutzt vom historischen Datum des 24. Juni 1945, der ersten Siegesparade nach Kriegsende in Moskau.

Doch was geschah danach tatsächlich hierzulande? Etwa eine lückenlose Aufklärung und Aufarbeitung der Naziverbrechen? Mitnichten! Viel zu engmaschig gestalteten und behaupteten sich vor allem die Seilschaften. Der NSU war lediglich ein Indiz dafür, inwieweit die Justiz weiterhin auf dem rechten Auge blindlings agiert, während die verantwortliche Politik immer noch viel zu halbherzig einer Neuen Rechten begegnet.

Sozialdemokratie erheblich belastet

So das Ergebnis des historischen Verlaufs zwischen dem ehemaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Von einer lupenreinen Demokratie hat sich der Kreml längst verabschiedet, die SPD trug den Schaden davon.

Jetzt am nächsten Mittwoch, dem 01. Juli, läßt Putin die Russen über die Verfassungsänderung abstimmen. Versteht sich von selbst, daß es dabei gleichwohl nicht mit rechten Dingen zugeht. Viele werden eingeschüchtert, von einer unabhängigen, neutralen Wahl kann somit gar keine Rede sein.

Was seinem Amtskollegen in den USA nicht gelingen mag, setzt Wladimir Putin kurzerhand um. Vielleicht folgt Donald Trump dennoch mit „freundlicher Unterstützung“ seitens Russlands, bei der letzten Wahl zum US-Präsidenten hatte doch der Einfluß entsprechend Wirkung gehabt, auch wenn hinterher Trump erneut den Medien Lug und Trug vorwarf.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

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Eine Antwort zu Putin kurz vor der Alleinherrschaft

  1. Ronald Schubert schreibt:

    Schröder war gestern ein Thema und hat mit Merkel eine würdige Nachfolgerin, die so richtig faul ist und gleich mit den Gesetzen von Schröder 15 Jahre am Stück amtiert hat, weil sie sich auf eine SPD verlassen konnte, die ihre Seele verkauft hat und daher nicht umsonst von den Neonazis der AfD überholt wurde. Einzig während der Seuche, die von ihrer Regierung verharmlosend Krise genannt wird, waren ihre Eigenschaften und ihr Wissen mal nützlich, aber auch unlogisch, denn wo man normalerweise Kranke von Gesunden trennt, trennte sie ein ganzes Land. Das brachte zwar auch Erfolge, aber auch Zermürbung…

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