Dafür sind Sie hauptverantwortlich, Herr Präsident!


Donald Trump mobilisiert Terror in den USA

Was hierzulande u.a. ein Jürgen Elsässer, der Kopp-Verlag, Patrioten, die AfD, ein Lutz Bachmann als geistige Brandstifter verursachen, obliegt ganz offensichtlich dem Ansinnen des US-Präsidenten, der derzeit auf Wahlkampftour unterwegs zum zweiten Mal antritt, um die noch größte Wirtschaftsmacht weiterhin zu regieren. Jedes Mittel scheint ihm recht zu sein, den rassistischen Kurs nonchalant fortzusetzen.

Inzwischen dient gar das Auto als Waffe gegen unliebsame Anti-Rassismus-Demonstranten, die man auf diese Weise ungeniert attackiert, wie der Stern jüngst berichtete. Wahrlich, The Donald makes America great again. Nämlich darin, dessen jahrhundertelangen Rassismus in vollen Zügen auszuleben. Nach George Floyd und berechtigten Protesten fällt dem 45. Präsidenten nichts Besseres ein, diese als „linke Radikale“ zu verunglimpfen.

Die USA auf bestem Weg in den Bürgerkrieg?

Was mit Autowaffenbedrohungen und brutaler Gegenwehr seitens etlichen anderen rechten Gesinnungsgenossen im Zuge der Proteste geschieht, schaut nach gezieltem Vorgehen aus. Dahinter verbirgt sich neben dem Ku-Klux-Klan eine breite Front Rechtsradikaler, die aufgrund Trumps Verhalten sich aufgefordert fühlen, ihren Haß vollends auszuleben. Endlich darf Rassismus wieder offen ausgetragen werden, zumal gar Polizisten dies praktizieren, so deren Gedankengut.

Das können aufrechte US-Bürger nicht auf sich sitzen lassen, beste Bedingung für offene Straßenkämpfe, die sich entladen könnten. Vergessen sei in diesem Kontext nicht, daß generell Waffen schnell mit von der Partie sind bei Streitigkeiten. In den USA sitzt angesichts der Waffengesetze der Colt sowieso ziemlich locker, Erinnerungen an Hollywood-Western-Streifen werden wach.

Weiße Rassisten spielen sich als Herrenmenschen auf

Das kennt man allerdings aus der Geschichte, dürfte nichts neues sein, nur daß sie sich erschreckenderweise im noch jungen 21. Jahrhundert wiederholt. Fehlanzeige, wer geglaubt und gehofft hatte, dies sei überwunden.

Ohnehin verbirgt sich dahinter die Erkenntnis, daß Rassismus schon lange ein globales Problem ist. Hatten wir noch mit Barack Obama eine gewisse Beruhigung in den USA verfolgen können, wurde sie mit Donald Trump in Windeseile zunichte gemacht. Obendrein fühlen sich auch andere Länder berufen, den rechtsradikalen Weg einzuschlagen, wie man unschwer in Polen, Ungarn, Tschechien und Brasilien nachvollziehen muß. Gleichzeitig ein Aufruf all derer, die solche Entwicklungen nicht weiter dulden wollen. Solidarität ist mehr denn je vonnöten!

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Meinung

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Eine Antwort zu Dafür sind Sie hauptverantwortlich, Herr Präsident!

  1. Ronald Schubert schreibt:

    Ich gehe mal anders an den Gedanken ran: Wirtschaftsboss ist Trump nicht mehr, Politiker war er noch nie und wird es auch nicht werden. Bleibt nur der Terrorist, und destruktiv genug ist er ja…

    Gefällt 1 Person

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