Moneten zählen


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Bild von Bruce Emmerling auf Pixabay

Seine Worte zählten,
gemäß der Anzahl
seiner Moneten,

Herr er deshalb war,
Herrscher, Beherrscher
über eine Schar

von Hörigen,
die hielten ihm,
dem Nachfahren von Königen,

ihre Spiegel entgegen,
darin er selbstgefällig
sich ließ betören,

wie ausgesprochen
glücklich sie sind,
hinter ihrem Spiegel sich verkrochen,

ihre Bildnisse für ihn
zu opfern,
dies gäbe seinen Moneten Sinn,

denn gibt es bessere Beweise
als die Göttin Juno,
daß er ist der Weise,

ihr Beiname war Moneta,
die Mahnerin, die Warnerin,
genau wie sie ist er da,

schafft jedes Problem mit Geld,
egal zu welchem Preis
aus der Welt.

Was nützen kluge Wörter,
wenn Wesensfremde
sind ihre eigenen Wächter,

versteckt hinter Spiegeln,
ohne Erinnerung an ihr Angesicht
sich einigeln?

Doris Mock-Kamm

Kategorie: Gedichte

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