Covid-19 war erst der Anfang


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Bild von Stefan Keller auf Pixabay

Massentierhaltung hauptverantwortlich für Pandemien

Noch mal Glück gehabt, hätte schlimmer kommen können hier in Deutschland. Dank einer ruhigen und zielsicheren Politik trugen besonders die Bundeskanzlerin und ihr verantwortliches Kabinett dazu bei, daß die Corona-Krise hierzulande relativ glimpflich uns heimsuchte. Ein Ende dennoch nicht in Sicht ist trotz manchen Lockerungen.

Beim ORF hat kürzlich dieser Beitrag die Runde gemacht, Menschengemachte Virenschleudern deckt sich mit eigenem Wissen, obendrein zitiert der TV-Sender auch Jane Goodall, deren Einwände wir zuvor gleichwohl zum Besten gaben, daß nämlich Lernen aus Krisenzeiten unabdingbar sei. Etwa hysterisches Gehabe oder eben eine notwendige Anmahnung, die sehr deutlich ausfallen sollte?

Back to the roots keinesfalls nur eine sinnige Formulierung

Sie verdeutlicht obendrein ihr Wesen, bringt es auf den Punkt. Solange Mensch meint, er könne weiterhin die Natur und Umwelt mißachten, schaufelt er sich letztendlich sein eigenes Grab. Wenn schon ein EU-Umweltkommissar Virginijus Sinkevicius eingesteht, wie verkehrt der viel zu lang eingeschlagene Weg der Massentierhaltung fortgeführt wird, sollten auch andere mal in sich kehren und ins Grübeln kommen.

Das darf allerdings bezweifelt werden. Wie die hiesige Agrarministerin es mit gebotener Einsicht hält, konnten wir doch etliche Male beobachten mit ihrem Kurs der selbstverpflichteten Freiwilligkeit bei der Lebensmittelindustrie. Allein das letztgenannte Wort weist auf einen erheblichen Mißstand hin.

Lebensmittel sollten niemals unter der Fuchtel einer Industrie beherrscht werden, geschweige eine Abhängigkeit derer zugelassen. Darin bergen sich genügend Risiken mit entsprechenden „Nebenwirkungen“, wie Verbraucher leidlich zu berichten wissen.

Ende der Massentierhaltung in Sichtweite?

Wohl eher nicht, da Einsicht keinesfalls vorhanden. Zu viel Geld im Spiel verhindert entsprechende Änderungen. Gleichzeitig beobachtet man mit einem gewissen Ekel, wie nonchalant in der just eröffneten Grillsaison besonders Dreiste täglich ihr Billigfleisch in sich hineinstopfen. Kein Gedanke bei diesen vom Tierleid, den dramatischen Um- und Zuständen, Hauptsache Fleisch im Überfluß.

Eine willfährige Politik macht es obendrein möglich. Man beachte, Fleisch immer billiger, steigende Obst- und Gemüsepreise. Solange Mensch jene völlig verkehrte Agrarwirtschaft nicht ändert, bleibt die Massentierhaltung erhalten. Und andere Seuchen können sich entwickeln. Covid-19 war erst der Anfang. Was folgt danach? Nichts Gutes!

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

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Eine Antwort zu Covid-19 war erst der Anfang

  1. Ronald Schubert schreibt:

    Während der Brite Johnson und der Ami Trump sich in Schuldzuweisungen und großen Worten verhedderten, hat die Agitatorin Merkel nur das gemacht, was sie am besten kann, nichts und hat sich auf die Experten verlassen. Das war wohl das Beste, was Deutschland passieren konnte. Da hat sich ihre sonstige Einschränkung mal als nützlich erwiesen…

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