Lebenswandel bestimmt Indikation


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Bild von Ri Butov auf Pixabay

Von der Medikamentenwillkür bis hin zur Bildung und Arbeitsplätzen

Wenn Sie zum Arzt oder Apotheker gehen, vergessen Sie niemals, die eigentlichen Ursachen Ihres Leidens zu überdenken. Nanu, seit wann sind wir selbst in der Lage, medizinische Entscheidungen zu treffen? Ganz einfach, unser Lebenswandel bestimmt am Ende die  Indikation, die als Folge notwendig, wenn wir erkranken. Bekanntlich lockt ewiglich die Pharmalobby.

Das liest sich nicht nur hochdramatisch, sondern sollte insbesondere die verantwortliche Politik aufhorchen lassen. Diese aber hat sich ohnehin der Pharmalobby untergeordnet, wir schrieben über deren ewigen Verlockungen. In diesem Kontext sollte niemand sich der Illusion hingeben, daß gewisse Geldströme unwichtig seien, wenn es um das Wohl der Bürger geht. Politik hat sich stets nach den Vorgaben des Kapitals gerichtet, daher entscheidet sie auch in der Gesundheitspolitik dementsprechend.

Unser tägliches Gift nützt anderen

Dazu bedarf es aber in erster  Linie einer umfassenden Aufklärung, was unseren Lebenswandel  immensen Schaden zufügt, viele daher erkranken, obwohl eben genau das verhindert werden kann. In anderen Worten, ändern wir doch den Lebenswandel. Um es ganz einfach auszudrücken, was tut uns gut und was nicht.

Der Satz, daß der Mensch ist, was er ißt, sollte sich inzwischen herumgesprochen haben. Die Ernährung spielt eine sehr große Rolle für unser gesundheitliches Befinden. All die Konservierungsstoffe neben den im Obst und Gemüse angereicherten Insektiziden und Pflanzengiften, der Industriezucker und das Weißmehl, das Antibiotika im Fleisch, das Quecksilber im Fisch und etliche andere Toxine in unseren Lebensmitteln tragen explizit dazu bei, uns tagtäglich zu vergiften, der Organismus muß  folglich dadurch erkranken.

Hierbei kommt die Pharmalobby ins perfide Spiel, weil man ohne weiteres einen Kontext zwischen Lebensmittelindustrie, Pharmalobby und der Ärzteschaft herstellen kann. Sie profitieren allesamt am verursachten Leid. Warum sollten sie folglich irgendetwas zum Wohle aller ändern? Somit können nur wir selbst dies umsetzen.

Der Mensch kann dennoch vieles verbessern

Das bedeutet, eben möglichst kein gespritztes Obst und Gemüse verzehren, Fisch zu vermeiden, Zucker sowieso und auf Weißmehl verzichten, Fleisch nur vom Bio-Bauern oder vegetarisch sich ernähren. Doch die Ernährung allein gehört nicht zum Lebenswandel. Mit einem Blick in die Schul- und Berufswelt könnte man schnell in Depressionen verfallen. Überall Ausbeutung, Mensch, der sich der Wirtschaft unterzuordnen hat, und eben leider nicht umgekehrt, was im Sinne eines gerechten Humanismus wäre.

Erneut offenbart sich der Fokus zum Profit, und die Politik handelt in ihrer nahezu demutvollen, korrupten Art und Weise stets nach dessen Vorgaben, statt die Belange der Menschen ernsthaft zu berücksichtigen. Eine andere, umfassend praxisnahe und vor allem streßfreie Schulbildung in enger Zusammenarbeit mit einer Wirtschaft, in der Mensch stets berücksichtigt wird und eben nicht die Geldbeutel gewisser Manager oder Arbeitgeber, ist zunächst die Voraussetzung für einen gesünderen Lebenswandel. Erst dann besteht Hoffnung, daß daraus folgernd die Gesellschaft selbst wesentlich harmonischer zusammenleben kann, auch Krankheiten weniger häufig auftreten, eine derartige Medikamentenflut nicht mehr notwendig sein wird.

Systemänderung ein Muß – in der Praxis schwer durchsetzbar

Phantasterei, weil man ein solch lang entstandenes System nicht einfach mir nichts dir nichts umkrempeln kann? Klar, schon. Aber die Zusammenhänge erwähnen, das sollten wir uns trotzdem gönnen. In der rauhen Wirklichkeit vermögen solche Nachrichten, wie die  Behauptung, die Arbeitslosigkeit sei so niedrig wie vor  etlichen Jahren, viele noch blenden, so daß sie artig ihren gestreßten, schlecht bezahlten Jobs nachgehen, manche darunter mit drei Minijobs, um zu überleben, im Gegenzug sich mit Tabletten vollstopfen, damit sie das geforderte Soll erfüllen und nicht zusammenbrechen. Viele erkranken dadurch, der Kreislauf der Lebensmittelindustrie, der Pharmalobby und der Ärzteschaft fängt sie schon auf, Hauptsache das System schnurrt.  Doch zu welchem Preis?

Erst wenn Mensch endlich begriffen hat, daß jene Gier nach Profit die gesamte Politik bestimmt, sich alles danach richtet, gar Elend, Krankheit und Kriege deshalb in Kauf nimmt, hat er die Chance zu einem Wechsel. Dazu  bedarf es aber einer globalen Systemänderung!

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Gesellschaft

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5 Antworten zu Lebenswandel bestimmt Indikation

  1. Ronald Schubert schreibt:

    Zitat von Paracelsus: Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift. Allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist.
    Als chronisch Kranker bin ich auf das Gift aus der Apotheke angewiesen, aber erlebe immer öfter Lieferprobleme. Schon vor der Seuche!

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    • hraban57 schreibt:

      Manche Krankheiten erfordern eben Kompromisse, da kann ich dir kaum widersprechen, ist und bleibt ein Dilemma. Wobei es gar Medikamente gibt, die tatsächlich helfen.

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  2. Es gibt kein ungespritztes Obst! Bzw. es würde keiner kaufen, weil angefressen, von Pilzen befallen, verwurmt etc.!
    Die Utopie vom „ungespritzten Obst“ wird von Menschen verbreitet, die im Leben nie gegärtnert haben und nie selbst erleben, wie in jedem Frühjahr Krankheiten, Schädlinge, Pilze über alles herfallen, was man so angepflanzt hat.
    Ich gärtnere „naturnah“ und spritze nicht, nehme die miesen Ergebnisse gelassen hin, weil ich es mir ja leisten kann. Im Supermarkt gibts immer genug, auf Selbstversorgung bin ich nicht angewiesen und kann mich am insektenfreundlichen, naturnahen und giftfreien Garten freuen.

    Wer glaubt, im Bio-Anbau werde nicht gespritzt, träumt! Hier mal am Beispiel Apfel – es wird anders gespritzt, doch ohne Kupfer würde es oft nicht gehen:

    https://schrotundkorn.de/artikel/aepfel-bios-spritzen-anders

    Die gewohnte Menge an Äpfeln wäre auf diese mühevolle Art wohl kaum zu erzeugen.

    Bei Gemüse ist es übrigens nicht viel anders. Es hat nicht die bei Wildpflanzen üblichen Bitterstoffe und Sekrete, mit denen diese sich gegen Schädlinge schützen.

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    • hraban57 schreibt:

      Dennoch kann ich nur jedem empfeheln, Bio-Kost zu konsumieren. Übrigens gibt es dabei, Schrot & Korn hin oder her, sehr wohl Unterschiede zwischen den Bio-Labels! Demeter z.B. hat sehr hohe Auflagen, weil extrem kontrolliert wird. Dein Kommentar inpliziert, es gleich zu lassen, letztlich der Konventionellen Lebensmittelindustrie Recht zu geben. Das möchte ich entschieden zurückweisen. Die Mär von einer giftfreien Welt, die kann angesichts der Verbrechen wider die Natur natürlich niemand ernsthaft verbreiten.

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      • Nein, meine Intention war NICHT, gegen Bio-Konsum zu sprechen! Sondern sollte klar machen, dass „ungespritzt“ auch „in Bio“ einfach nicht möglich ist. Also auch nicht gefordert werden sollte, wie es ständig von Leuten kommt, die den Bio-Betrieben auch noch die paar wenigen Spritzmethoden verbieten wollen, die es gibt. Die einfach unverzichtbar sind, wenn man darauf wert legt, eine einigermaßen verkaufbare Ernte einzufahren!

        Hier mal eine Auswahl meiner Blogartikel zu alledem, was dem Angepflanzten so zustößt – in einem giftfrei und naturnah bewirtschafteten Garten:

        https://www.das-wilde-gartenblog.de/category/pflanzenkrankheiten/

        Gefällt 1 Person

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