Lernen aus Krisenzeiten unabdingbar


Gesunder Menschenverstand mahnt uns an

Während besonders ignorantes Verhalten nahezu ungebremst zelebriert wird. Denken wir an die Umweltzerstörung, Massentierhaltung und Ausbeutung mittels maßlosen Überreichtums, der ständig nicht genug bekommen kann. Alles bekannt, gedeckelt durch eine passive Politik, die obendrein im Sinne der Eliten regiert, statt die Sorgen und Nöte ernst zu nehmen.

Jane Goodall warnt nach der Corona-Krise: „Sonst sind wir am Ende“, wir würden unserer Umwelt viel zumuten. Im Grunde nichts neues, auch Makadomo hat in vielen Artikeln auf das Desaster einer ignorierenden Gesellschaft hingewiesen. Allerdings verleiht es mehr Nachdruck aus dem Munde jener berühmten Verhaltensforscherin, sie erreicht damit mehr Menschen.

Politik hofiert weiterhin Konzerne

Das handhabt selbstverständlich ebenso eine Julia Glöckner, wie sie ständig unter Beweis stellt, ihr Setzen auf Freiwilligkeit bei der Haltungskennzeichnung für Fleisch sorgte dementsprechend für viel Unmut. Den Tieren hat es nichts genutzt, Massentierhaltung bleibt ein Problem par excellence.

Unter einem Jair Bolsonaro wird der Amazonas-Regenwald trotz Klimastreiks massiv zerstört. Die Welt schaut nahezu teilnahmungslos zu, eine Änderung oder gar ein Rodungsstop ist nicht in Sicht. Chemische Schädlingsbekämpfung wider die Natur bleibt einfach bestehen, Mensch scheint dies ziemlich selbstverständlich hinzunehmen trotz etlicher Proteste.

Jane Goodall spricht das aus, was schon sehr lange bekannt

Die Grünen sind hierzulande in den 1970er Jahren dafür angetreten, um genau das politisch anzuprangern, etwas zu bewegen. Kleine Teilerfolge bewirkten im Laufe der Jahrzehnte ein wenig Schadensbegrenzung. Dennoch setzte sich die dreiste, unwiederbringliche Zerstörung langfristig durch, wer genauer die Zusammenhänge analysiert.

Daher kann nicht oft genug diese Problematik angesprochen werden, spricht Jane Goodall zu Recht das aus, was schon sehr lange gärt, uns beschäftigt. Wie heißt es so schön, in Krisenzeiten bieten sich Chancen der Rückbesinnung. Hinsichtlich der frevelhaften Ausbeutung seitens der Hochfinanz und weiten Teilen in der Wirtschaft darf ein Umdenken angezweifelt werden. Die Menschheit ist längst an diesem Wendepunkt angekommen, ihr Verhalten ändern zu müssen. Daß sie dies unterläßt, davon muß man leider ausgehen.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Quergedachtes

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Eine Antwort zu Lernen aus Krisenzeiten unabdingbar

  1. Ronald Schubert schreibt:

    Ich schätze, die sind sogar dankbar für die Seuche, denn so können alle was verlangen!

    Liken

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