Trump beleidigt, droht gegen das eigene Volk


Den Vereinigten Staaten des Rassismus Paroli bieten

Von Krisenfestigkeit kann gar keine Rede sein, dies stellte jener 45. US-Präsident bereits in Corona-Zeiten unter Beweis. Aufgrund seiner Versäumnisse und Ignoranz haben sich inzwischen über 1,8 Millionen Menschen in den USA mit dem Covid-19-Virus infiziert, verstarben über 105.000.

Mit dem Mord an George Floyd offenbart erneut diese westliche Großmacht ihren tagtäglich gelebten Rassismus, dessen Chancen auf Besserung ein Donald Trump von Beginn an zunichtemacht. Den Protestlern droht er inzwischen erwartungsgemäß mit der Armee, spielt den Diktator, eine Rolle, die dessen Charakter unverblümt widerspiegelt.

Innerhalb einer Woche die Nation aufgemischt

Tatsächlich? Faktisch betrachtet stimmt das schon, vor einer Woche wurde George Floyd unter fadenscheinigen Gründen festgenommen und im Anschluß direkt kaltblütig von vier Polizisten qualvoll ermordet. Heute betrachtet der Höhepunkt einer langen Kette rassistischer Übergriffe seitens der Ordnungsmacht Polizei, die damit ihr eigenes Unvermögen genauso unter Beweis stellte wie eine bisherig schweigende Politik zur Problematik.

Zwar durfte die Nation unter der zweifachen Präsidentschaft eines Barack Obamas noch Hoffnung schöpfen, daß jener Rassismus endlich ausgemerzt werden würde, aber spätestens mit dem Choleriker und Narzißten Donald Trump fand jener Optimismus ein jähes Ende. Wer dermaßen eindeutig mit dem Ku-Klux-Klan sympathisiert, rechtsradikale Kräfte im Land mobilisiert, der hat eine eindeutige Mitschuld am erneut aufkeimenden Rassismus.

„Ich bin der Präsident für Recht und Ordnung“

So seine Worte zu den Protesten. Das Gegenteil trifft zu. The Donald ist per se der Präsident für Unrecht und Chaos, obendrein muß man ihm komplettes Versagen bescheinigen, in Krisensituationen wie den letzten beiden seinen Job eben nicht zu machen. In jeder gesunden Firma hätte er seinen Hut nehmen müssen. Aber in den USA darf der 45. Präsident ungestraft seinen Kurs fortsetzen.

Obendrein verunglimpft er wie damals Hillary Clinton seinen Wahlkampfherausforderer Joe Biden als „Sleepy Joe“. Parallel erfindet Trump eine angebliche „Antifa“, die die jetzigen Proteste zu verantworten hätten. Selbstverständlich muß in einer Demokratie unbedingt Antifaschismus eingefordert werden. Das ist völlig legal und dringend notwendig, erst recht wenn ein diktatorischer US-Präsident gegen das eigene Volk aufwartet!

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Proteste und Widerstände

Dieser Beitrag wurde unter Proteste und Widerstände abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu Trump beleidigt, droht gegen das eigene Volk

  1. Schon bemerkenswert, wie vergesslich die Menschheit doch ist und wie die Nachrichten Medien überall die Fakten und die Tatsachen, die nicht in das Bild passen, fleißig ausblenden.
    2016 übernahm und zog auch der Faschismus wieder in das Weiße Haus und in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten ein‼️ Steve Bannon, ein Name, ein Faschist, es gibt ihn immer noch!

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.