Trump schmeißt Steine im Glashaus


Lügen haben ziemlich kurze Beine

Schlimm genug, was sich beim letztmaligen US-Wahlkampf zugetragen hatte, wie jener Donald Trump seine Frauenfeindlichkeit ganz offen an den Tag legte, Hillary Clinton nonstop durch den Dreck zog, nahezu jedes Mittel nutzte, um sie zu diffamieren, ganz abgesehen von den weiterhin ungestraften Missetaten und Wahlkampfbetrügereien.

Aber was nunmehr jener 45. US-Präsident noch draufsetzt, mag man kaum fassen. Er droht ziemlich dreist mit Schließung von Online-Netzwerken. Seinen Haß zelebriert er gen Twitter, genau jene Social Plattform, die er selbst täglich gern nutzt, um seine widerlichen Posts in den Äther zu schicken, statt konstruktive Politik zum Wohle der US-Bürger endlich zu machen. Die Liste seiner Verfehlungen, eigenen Fakenews setzt sich dermaßen lang fort, daß man kaum noch weiß, womit man beginnen möchte, um nicht selbst frustriert das Handtuch zu werfen.

Die Steigerung von blöde ist wohl saublöde, oder?

Mag kaum noch ausgesprochen werden, ganz besonders wer an diesen US-Präsidenten denkt. Lauter Spitzen gegen Trumps Verblödung haben ganz offensichtlich noch längst nicht ihre Wirkung gezeigt. Weiterhin darf jener Choleriker fleißig ungestraft wüten, kraft seines Amtes hat er keinerlei Ärger zu befürchten, obwohl genügend Schockierte auf der Strecke bleiben, wie man sich unschwer vorzustellen vermag.

Wieviel negative Superlative braucht’s denn noch, fragt man sich ratlos. Gibt es tatsächlich eine Steigerung der Steigerung? Es schaut fast danach aus, wer den Werdegang jenes Möchtegern-Politikers beobachtet. Als souveräner Staatsmann kann er nicht wirklich ernst genommen werden. Wer dermaßen ungehobelt über die Sorgen und Nöte im Volk hinwegsieht, obendrein ein Fauxpas nach dem anderen sich leistet, der hat gänzlich versagt.

Twitter dennoch in der Pflicht

Wie der Zeit-Artikel am Ende bemerkt. Social Media haben somit unbedingt eine Mitverantwortung zu tragen, was in ihren Plattformen öffentlich erscheint. Das gilt im Übrigen ebenso für Facebook, wo man unschwer erkennen kann, daß besonders rechtsradikales Gedankengut ungebremst sich ausbreiten darf. Da haben sämtliche Regierungen unbedingt noch mehr Handlungsbedarf, um dem Nachdruck zu verleihen, wo  Grenzen zu ziehen sind!

Angesichts jener Machenschaften, die sich Donald Trump leisten kann und darf, blicken wir einem dramatischen US-Wahlkampf entgegen, wobei am Ende der 45. Präsident nochmal antritt, sollten genügend Wähler ihm ihr Vertrauen schenken. Verstehen muß man das dann aber mitnichten. Es wäre kein Gewinn für die USA, für den Rest der Welt ohnehin nicht.

Lotar Martin Kamm

Kategorie: Meinung

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